vhw Mitteilungen

hier finden Sie Inhaltsverzeichnisse älterer Ausgaben der vhw-Mittelungen

4/2019
2+3/2019
1/2019
3+4/2018
2/2018
1/2018
2005 – 2017

2020

Wir nehmen Abschied von Peter Kosfeld

Nach kurzer schwerer Krankheit ist Peter Kosfeld am 28.11.2020 im Alter von 76 Jahren gestorben. Peter Kosfeld gründete am 09.03.1992 zusammen mit zehn weiteren Kolleginnen und Kollegen aus dem Hochschul- und Wissenschaftsbereich den Verband Hochschule und Wissenschaft in Wismar.

Es war kein leichter Weg, den Peter Kosfeld damals in der sogenannten Nachwendephase beschritt. Mit großer Zuversicht und Ausdauer gelang es ihm, die Sicht in die gewerkschaftliche Tätigkeit neu zu vermitteln. Für die im Land Mecklenburg-Vorpommern in Lehre und Forschung oder in der Verwaltung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen Tätigen änderte sich in kurzer Zeit sehr viel. So ist es nachvollziehbar, dass neben der Freude über die errungene Freiheit auch Ängste – insbesondere zur beruflichen Zukunft – existierten.

Unter Leitung von Peter Kosfeld wirkte der Verband aktiv am Umgestaltungsprozess in der Hochschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern mit. Das Engagement des vhw m-v hat sich rückblickend gelohnt und ist unbestritten als erfolgreich einzuschätzen, wenn auch nicht immer alle Einzelziele erreicht werden konnten.

Peter Kosfeld hielt dem vhw-Landesverband zu seinem letzten Atemzug die Treue. Er engagierte sich u. a. auch in der Landesseniorenvertretung des dbb m-v.

Wir trauern um Peter Kosfeld und werden ihn immer in guter Erinnerung behalten.

Peter Kosfeld
Peter Kosfeld

Landesvorstandsversammlung in Hybridform

Die Corona-Pandemie ist leider allgegenwärtig. Nach dem Sommer steigen die Infektionszahlen abermals an, doch das Verbandsleben geht weiter!

Am 6. Oktober 2020 fand wieder eine Vorstandssitzung des vhw-MV statt. Der Landesvorsitzende Manfred Krüger und die Schatzmeisterin Kerstin Dankwardt trafen sich im Büro des vhw-MV in Wismar; Andreas Kuß und Martin Krohn schalteten sich in einer Online-Konferenz hinzu. So kam es zur ersten hybriden Vorstandssitzung unseres Hochschulverbandes. Den technischen Anstoß lieferte dazu Martin Krohn, indem er dem Vorstand mit BigBlueButton einen virtuellen Kommunikationsraum bereitstellte.

Da technisch alles perfekt funktionierte, konnte die Sitzung planmäßig um 16.00 Uhr beginnen. Nach der Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit sowie Klärung der Regularien berichtete der Landesvorsitzende über die jüngsten Ereignisse und Aktivitäten. Die Schatzmeisterin berichtete über die finanzielle Situation des vhw-MV. Weil durch die Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie Reisen und Treffen auf ein Minimum reduziert werden mussten, hat sich die Kasse weiter gefüllt.

Anschießend erläuterte der Landesvorsitzende die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Da es unvermeidlich ist, dass Mitglieder aus dem Verband aus unterschiedlichsten Gründen ausscheiden, zählt die Werbung neuer Mitglieder zu den ständigen Aufgaben der Vorstandsmitglieder. Auch die Mitglieder selbst können und sollten den Verband und seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit durch werbende Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen stärken. Je stärker der Verband ist, desto mehr kann er die berechtigten Interessen seiner Mitglieder erfolgreich vertreten.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist also sehr wichtig für die Wahrnehmung des Verbandes von außen. Der vhw-MV aktualisiert seine Webpage ständig und berichtet in unregelmäßigen Abständen in den vhw-Mitteilungen und im dbb magazin über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen im Hochschul- und Wissenschaftsbereich. Die Anforderungen an den Datenschutz nimmt der vhw-MV sehr ernst. Er wird neben den schon existierenden Dokumenten zum Datenschutz einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit seinem Provider abschießen; das beschloss der Landesvorstand einstimmig.

Seit Gründung des vhw-MV hat der Vorstand des vhw-MV jedes Jahr seine Mitglieder zu einer Weihnachtsfeier eingeladen, deren Kosten er weitgehend übernommen hat. Das Jahr 2020 ist jedoch kein Jahr wie jedes andere. Die Pandemie erfasst alle Lebensbereiche und bedroht die Gesundheit der Menschen.  Seit März zwingt uns diese Pandemie neue Wege zu gehen und sich angemessen zu verhalten. Deshalb diskutiert der Landesvorsitzende mit den Vorstandsmitgliedern über die Durchführung einer Weihnachtsfeier. Der Vorstand war sich schnell einig: In diesem Jahr wird es leider keine Weihnachtsfeier geben. Sollten es die Umstände und die Entwicklung der Lage zulassen, wäre ein Sommerfest 2021 ggf. gekoppelt mit der nächsten Vertreterversammlung eine Option.

Prof. Dr. Manfred Krüger

vhw-MV beteiligt sich an dbb-Stellungnahme zum neuen Besoldungsneuregelungsgesetz MV

Die Dienstrechtskommission des dbb m-v hat  Ihre Stellungnahme zum Entwurf des neuen Besoldungsneuregelungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern unter Beteiligung der Fachgewerkschaften am 27.7.2020 abgeschlossen. Der vhw-MV hat daran aktiv mitgewirkt.

Die o. g. Stellungnahme finden Sie hier.

Online-Vertreterversammlung des vhw-MV

Als der Landesvorstand des vhw-MV am Jahresanfang seine Vertreterversammlung 2020 plante, war nicht abzusehen, dass alles anders kommen sollte. Es war vorgesehen, die Versammlung am 13.05.2020 an der Hochschule Stralsund durchzuführen. Mitte März stellte die Corona-Pandemie dann unseren Hochschulverband vor ungeahnte Herausforderungen.

Wie sollte die in der Satzung geforderte Vertreterversammlung nun stattfinden? Auch Landesvorstandssitzungen waren plötzlich aufgrund der notwendigen Schutzvorkehrungen nicht mehr in der gewohnten Form möglich.

Der Landesvorsitzende initiierte zunächst eine Landesvorstandssitzung über elektronische Medien. Per E-Mail und Telefon konnte der Landesvorstand beraten und über die Organisation der diesjährigen Vertreterversammlung entscheiden. Er beschloss, die Vertreterversammlung als Online-Vertreterversammlung durchzuführen. Dazu holte der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger rechtliche Tipps über den dbb-Landesvorsitzenden Dietmar Knecht ein.

Sowohl Einladung als auch die vorläufige Tagesordnung und die notwendigen Hinweise zur Durchführung der Versammlung wurden am 09.04.2020 per E-Mail an die Mitglieder per E-Mail versandt. Eine Erinnerung erfolgte am 04.05.2020 ebenfalls per E-Mail. Gegen die vorgeschlagenen und vom Landesvorstand beschlossene Verfahrensweise gab es keine Einsprüche, sodass die Online-Vertreterversammlung am 13.05.2020 in der Zeit von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr per E-Mail und Abstimmungsportal stattfinden konnte. Zu allen Tagesordnungspunkten gab der Landesvorsitzende entsprechende Informationen. Der Bericht der Landesleitung, der Bericht der Schatzmeisterin, der Haushaltsvoranschlag 2020 und der Bericht der Kassenprüferinnen lagen bereits vor und wurden den Mitgliedern vor Beginn der Sitzung als PDF-Dokumente per E-Mail gesandt. Da keine weiteren Anträge an die Vertreterversammlung gestellt wurden, mussten die Teilnehmenden nur über die Entlastung des Vorstands entscheiden.

Die Vertreterversammlung entlastete den Landesvorstand einstimmig. Es gab spontane Kommentare im Abstimmungsportal, die die Arbeit des Landesvorstands individuell lobten. Insgesamt kann unser Verband trotz der durch die Pandemie notwendigen Randbedingungen auf eine recht erfolgreiche Sitzung zurückblicken. Der Landesvorstand bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben.

Vertreterversammlung 5. Juni 2019

Corona-Krise zwingt Landesvorstand neue Wege zu gehen

Seit Anfang März 2020 gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die exponentielle Zunahme der Infektionen erfordert schnelle und umsichtige Handlungen.

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat Maßnahmen gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2 (CORONA/COVID-19) im Lande ergriffen und ein 100-Millionen-EURO-Sofortprogramm zur Unterstützung der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns bei der Bewältigung der Corona-Krise bereitgestellt.

Die Präsenzlehre ist ausgesetzt, der normale Studienbetrieb ruht und alternative Formen der Wissensvermittlung und -aneignung werden zu großen Teilen genutzt.

Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern Bettina Martin wandte sich u. a. mit jeweils adressierten Schreiben vom 25.03.2020 sowohl an die Studierenden als auch an den Hochschulen Tätigen. Sie nimmt die Situation sehr ernst, arbeitet mit den jeweiligen Krisenstäben zusammen und lobt die zunehmende Umsetzung digitaler Alternativen an den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

Versammlungen sind wegen der Ansteckungsgefahr untersagt, deshalb hat sich der Landesvorstand des vhw-MV zur Kommunikation über elektronische Kanäle entschlossen und seine erste Online-Landesvorstandssitzung in der Zeit vom 24. bis 27. März 2020 abgehalten. Darin stellte er sich u. a. die Frage, ob und wie die in der Satzung vorgeschriebene Vertreter- bzw. Mitgliederversammlung organisiert und durchgeführt werden kann.

Der Landesvorstand des vhw-MV hat nun beschlossen, die diesjährige Vertreterversammlung online durchzuführen. Die Mitglieder werden per E-Mail rechtzeitig über organisatorische und technische Details informiert und können in einem transparenten Verfahren ihre jeweiligen Voten online abgeben. Um rechtliche Bedenken auszuräumen, hat sich der vhw-Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger über den dbb-Landesvorsitzenden Dietmar Knecht anwaltliche Hilfe geholt. Fazit: Der Online-Vertreterversammlung steht rechtlich nichts im Wege.

2019

Der Einladung des Landesvorstandes zur inzwischen traditionellen Weihnachtsfeier des vhw-MV in Wismar folgten am 04.12.2019 mehr als 30 Mitglieder. Das Hotel und Restaurant Wismar bot den richtigen Rahmen, um zwanglos auf das Jahr zurückzublicken und Ideen für neue Projekte des Verbandes zu initiieren. Beide Aspekte berücksichtigte der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger in seiner Begrüßungsansprache.

Beim folgenden Abendessen fanden die Teilnehmenden auch Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen und sich über interessante Neuigkeiten auszutauschen. Insgesamt war es wieder ein sehr kurzweiliger Abend, an den man sich gern erinnert.

Hotel und Restaurant Wismar

Sechste Hochschulpolitische Konferenz in Greifswald

Seit Jahren organisiert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern Konferenzen zu ausgewählten hochschulpolitischen Themen. Die Sechste Hochschulpolitische Konferenz fand am 21.11.2019 im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald unter dem Motto „Wissenschaft und Wahrheit“ statt. Drei Mitglieder des vhw-MV waren dabei.

Die Begrüßungsrede hielt Ministerin Bettina Martin. Sie führte in die Thematik des Vertrauens in die Wissenschaft ein und eröffnete eine positive Erwartungshaltung bezüglich der folgenden Impulsreferate.

Prof. Dr. Bärbel Friedrich, Molekularbiologin, ehemalige Direktorin des Alfried-Krupp-Wissenschaftskollegs und Mitglied der Leopoldina, hielt anschießend einen spannenden Vortrag zum „Vertrauen in die Wissenschaft“. Ausgehend von bekannten Wissenschaftlern der ferneren und jüngeren Vergangenheit beschrieb sie aus naturwissenschaftlicher Perspektive wie wichtig und problematisch zugleich dieses Thema sowohl für die Wissenschaft selbst als auch für die Öffentlichkeit war und ist.  Die Ethik spielt darin eine zentrale Rolle, so ihre Überzeugung. Ein Beispiel ist die Gentechnik.

Eine andere Perspektive vermittelte Prof. Dr. Heiner Hastedt, Philosoph der Universität Rostock. In seiner analysierenden Rede zu „Wahrheit, Deutungsmacht und die Debatte um fake news“ widmete er sich der vielfältigen Aussagen zum Thema Wahrheit. Er sprach u. a. über Totalitarismus, Aufklärungsjournalismus, Verschwörungstheorien, Wahrheits- und Beliebigkeitstheorien, Beliebigkeitsaffinität und über den Scheinwerfercharakter der Erkenntnis, wovon auch Philosophen nicht frei seien. Populisten sind danach im eigenen Scheinwerferlicht unterwegs. Sie suchen – so Hastedt – im ausgeleuchteten Areal aber nicht im eher Dunklen, wo das Problem eigentlich zu suchen wäre!

In vier „Round Tables“ diskutierte das Auditorium gruppenweise folgende thematische Schwerpunkte:

  • Wissenschaft und Politik
  • Wissenschaft – Kommunikation – Medien
  • Wissenschaft und Gegenaufklärung sowie
  • Grenzen der Wissenschaft.

Vor dem „Get together“ fanden sich Referenten, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft in einer Podiumsdiskussion zusammen. Henning Lipski (ÖA MBWK M-V) diskutierte mit Susanne Bowen (Staatssekretärin MBWK M-V),  Prof. Dr. Bärbel Friedrich, Prof. Dr. Heiner Hastedt und Prof. Dr. med. Rüdiger Köhling (DHV). Abschließend beantworteten sie Fragen aus dem Publikum.

Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg

Anhörung vor dem Bildungsausschuss des Landtages M-V

Die Änderung hochschulrechtlicher Regelungen steht bevor. Mit seinem Schreiben vom 4. Juli 2019 lud der Vorsitzende des Bildungsausschusses des Landtages Jörg Kröger die Vertreterinnen und Vertreter der Verbände zur öffentlichen Anhörung zum Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des Hochschulrechts für den 23. September 2019 in den Plenarsaal des Schweriner Schlosses ein. Dieser Entwurf vom 2. Mai 2019 wurde in der Drucksache 7/3556 veröffentlicht.

Die Anhörung der 19 Sachverständigen teilte sich in drei zeitliche Abschnitte auf. Im zweiten Abschnitt, der von 11.00 Uhr bis etwa 13.00 Uhr dauerte, vertrat Professor Dr. Manfred Krüger sowohl den Verband Hochschule und Wissenschaft M-V (vhw-MV) als auch die zughörige Dachgewerkschaft, den dbb beamtenbund und tarifunion des Landes Mecklenburg-Vorpommern (dbb m-v) in vorheriger Abstimmung mit dem dbb Landesvorsitzenden Dietmar Knecht.

Jeder der geladenen Sachverständigen konnte zunächst in einem fünf minütigen Statement die Kernpunkte seiner vorab veröffentlichten Stellungnahme zum Gesetzesentwurf vor dem Bildungsausschuss darlegen. Die ausführlichen Stellungnahmen wurden zuvor an die Abgeordneten verteilt und auf der Homepage des Bildungsausschusses eingestellt. Insgesamt nahmen in dieser Runde acht Vertreterinnen bzw. Vertreter zum Gesetzesentwurf der Landesregierung Stellung. Die gemeinsame Stellungnahme von dbb m-v und vhw-MV ist unter Stellungnahmen zu finden.

Prof. Krüger während seines Statements im Landtag

Vertreterversammlung des wählte neuen vhw-Landesvorstand

Am 05. Juni 2019 tagte an der Wismarer Hochschule das höchste Gremium des vhw-MV, die Vertreterversammlung. Der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger begrüßte die Kolleginnen und Kollegen sowie Thomas Krupp, den stellvertretenden dbb-Landesvorsitzenden, der ein Grußwort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Versammlung richtete und dafür reichlich Applaus erntete.

Der vhw-Landesvorsitzende legte Rechenschaft über die im Jahr 2018 geleistete Arbeit des Vorstands ab. Auch ging er in seinem Vortrag auf aktuelle Hochschulpolitische Ereignisse und jüngste Aktivitäten des Landesvorstands ein. In ihrer Funktion als Schatzmeisterin berichtete Kerstin Dankwardt über die Verwendung der Mitgliedsbeiträge und gab den Haushaushaltsplan 2019 zur Kenntnis. Dass die dem Landesvorstand anvertrauten Gelder satzungsgemäß verwendet wurden, haben die beiden Rechnungsprüferinnen Dr. Antje Bernier und Claudia Walden- Bergmann im Vorfeld geprüft und darüber entsprechend berichtet. Es folgte eine Aussprache zu den verschiedenen Berichten und Anfragen an den Ehrengast Thomas Krupp zu tarifpolitischen und besoldungsrechtlichen Themen. Die Vertreterversammlung folgte dann dem Antrag, den Vorstand zu entlasten.

Entsprechend der gültigen Satzung des vhw-MV wurde es wieder Zeit, den Vorstand und die Rechnunsprüfer/innen erneut zu wählen. So wurde unter Leitung des zuvor bestätigten Wahlleiters Prof. Dr. Steffen Lochmann ein neuer Landesvorstand mit folgender Besetzung gewählt:

  • Landesvorsitzender: Prof. Dr. Manfred Krüger
  • 1. Stellvertretender Landesvorsitzender: Prof. Dr. Andreas Kuß
  • 2. Stellvertretende Landesvorsitzende: Ilona Plath
  • Schatzmeisterin: Kerstin Dankwardt
  • Beisitzer: Prof. Dr. Martin Krohn (neu)

Als Rechnungsprüferinnen wurden wieder gewählt:

  • Dr. Antje Bernier und
  • Claudia Walden-Bergmann

Vertreterversammlung 5. Juni 2019
Vordstand MV
Neu gewählter Vorstand

Vertreter des vhw-Landesvorstands zu Gast bei Ministerin Hesse

Der vhw-Landesvorstand war und ist an einem regelmäßigen Dialog mit der für den Bildungs- und Wissenschaftsbereich zuständigen Ministerin Hesse interessiert. Am 20.02.2019 waren der vhw-Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger und seine Stellvertreterin Ilona Plath wieder zu Gast im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

An der offenen und konstruktiven Gesprächsrunde nahmen von Seiten des Ministeriums neben Ministerin Birgit Hesse auch Ihre Mitarbeiterin Ute Glißmann und der Leiter des Büros der Ministerin Christian Nestler aktiv teil.

Nach der freundlichen Begrüßung berichtete Ministerin Hesse über Aktivitäten und Ereignisse, die im Zusammenhang mit den vorab gemeinsam abgestimmten Gesprächsschwerpunkten standen. Prof. Krüger bekräftigte, dass der vhw-MV insbesondere für die Gestaltung guter Rahmenbedingungen im Hochschul- und Wissenschaftsbereich eintritt. Die Ministerin berichtete daraufhin von der Klausurtagung mit den Hochschulen des Jahre 2018 und von einer im Mai 2019 in Berlin geplanten Veranstaltung, auf der die Hochschulen des Landes ihre herausragenden Leistungen präsentieren können. Mecklenburg-Vorpommern hat eben mehr zu bieten als Strand und Fischbrötchen, darin waren und sind sich beide Seiten einig.

Die Überwindung der sachgrundlosen Befristung und die weitere Entfristung im Hochschulbereich wurden diskutiert. Angesichts der zunehmenden Fachkräfteproblematik sind sich sowohl der vhw-MV als auch das MBWK M-V einig. Hier wird das Ministerium die Autonomie und Flexibilität der Hochschulen in M-V weiter stärken. Im bereits bestehenden Entwurf der LHG Novelle wird die Nachwuchsgewinnung- und Förderung im Hochschulbereich fest verankert. Daueraufgaben sollten nach Auffassung des vhw m-v durch Dauerstellen und nicht durch Projektstellen besetzt werden. Die Hochschulen werden nach Aussage von Ministerin Hesse voraussichtlich einen Gesamtpersonaletat erhalten und können dann selbst entscheiden, welche Stellen einrichten werden.

Der vhw-Landesvorsitzende sprach anschließend die Eingruppierung von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insbesondere des Studienkollegs in Wismar an. Sie qualifizieren ausländische Studieninteressierte sprachlich und fachlich für ein Studium in Deutschland. Diese Befähigung wird durch die so genannte Feststellungsprüfung nachgewiesen. Die Erarbeitung und Durchführung der Prüfung liegt in den Händen der Lehrenden. Sie besitzen Master-Abschlüsse oder sind sogar promoviert. Ihre Tätigkeit kann mit der von Gymnasiallehrern verglichen werden, doch werden sie nur nach der Entgeltgruppe E11 statt E13 bezahlt. Offensichtlich war dieser Umstand der Ministerin noch nicht bekannt; sie sagte zu, sich der Lösung des Problems anzunehmen.

Zu den weiteren Gesprächsinhalten gehörten motivierende Elemente in der W-Besoldung bei begrenzten Ressourcen (Vergaberahmen), der Stand der Novellierung des Landeshochschulgesetzes und die z. T. hohen Publikationskosten für wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Die Zuschüsse für Publikationskosten von Wissenschaftlern sollten nach Auffassung des vhw-MV geprüft und ggf. erhöht werden. Der Landesvorsitzende wies darauf hin, dass einerseits in der Regel vierstelle Beträge für die Publikation wissenschaftlicher Leistungen durch die Betreffenden zu entrichten sind und die Einrichtungen der Hochschulen andererseits teure Abonnements kaufen müssen, um die Veröffentlichungen auch lesen zu können. Zwar gibt es Fördermöglichkeiten, doch reichen die auf 2000 € begrenzten Zuschüsse in einigen Fachdisziplinen (z. B. Biologie) nicht aus. Der vhw-MV bat die Ministerin um Prüfung von Möglichkeiten zu Lösung des Problems.

Sehr schnell verging die Zeit. Der Landesvorstand bedankte sich für das interessante Gespräch, verabschiedete sich und bat um ein Erinnerungsfoto, was die Ministerin spontan gewährte.

Ministerin mit Landesvorstand
Ministerin Hesse mit Prof. Krüger und Frau Plath

2018

Weihnachtsfeier am Alten Hafen in Wismar

Der vhw-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern kann auf ein gutes und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Das wurde auch am 5.12.2018 deutlich.

So viele Mitglieder wie noch nie folgten der Einladung des Landesvorsitzenden Prof. Dr. Manfred Krüger in das Wismarer Restaurant „Pier 10“.

In seiner kurzen Begrüßungsrede ging er auf das Jahr 2018 aus der Sicht des vhw m-v und einige bevorstehende Aktivitäten ein. Mit der anschließenden Eröffnung des Buffets folgte der gemütliche Teil des gemeinsamen Treffens.

Inzwischen sind die Weihnachtsfeiern zu einer guten Tradition geworden. Sie ermöglichen den freien Gedankenaustausch und unterstützen so das Erreichen der gemeinsamen Ziele.

Eingang Pier 10

Fünfte Hochschulpolitische Konferenz in Wismar

Am Freitag, dem 30. November 2018, fand die Fünfte Hochschulpolitische Konferenz im Wismarer Zeughaus unter Federführung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V und aktiver Mitwirkung von DHV, hlb, verd.di , GEW und vhw statt.

Der Rektor der Hochschule Wismar Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister begrüßte die Anwesenden und ging dabei auch auf den Zusammenhang von Zeughaus und Hochschule ein. Bildungsministerin Birgit Hesse führte mit Ihrem Vortrag in die Thematik „Lehren und lernen in der digitalen Welt“ ein. Den anschießenden und sehr erfrischenden Impulsvortrag „Vorlesen im Hörsaal – im digitalen Zeitalter?“ hielt Prof. Dr. Alke Martens von der Universität Rostock.

Im Anschluss an die Mittagspause bildeten sich unter Leitung der Moderatorin Kathrin Krüger-Borgwardt (Auxicon UG) sechs Arbeitsgruppen. Im Rahmen des „World Café“ diskutierten die Arbeitsgruppen verschiedene Perspektiven der Digitalisierung für den Hochschulbereich. Hierzu zählten die Perspektive der Lehrenden, der Studierenden, der Hochschulleitung, der Politik, der Wirtschaft und der Gewerkschaft. Prof. Dr. Manfred Krüger (vhw) moderierte den Runden Tisch, der sich mit der Perspektive der Lehrenden auseinandersetzte. Im Ergebnis entstanden Flip-Charts mit den erarbeiteten Thesen zu den jeweiligen Perspektiven.

Abgerundet wurde die Konferenz von einer Podiumsdiskussion. Mehr darüber finden Sie hier.

Pressemitteilung

Dietmar Knecht und Manfred Krüger sprechen mit Staatssekretär Schröder

Auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen der Landeregierung Mecklenburg-Vorpommerns und den Spitzenorganisationen der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes vom 22. September 1999 trafen sich am 27. August 2018 Staatssekretär Sebastian Schröder aus dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit dem Vorsitzenden des dbb m-v Dietmar Knecht sowie dem Vorsitzenden des Verbands Hochschule und Wissenschaft (vhw m-v) Prof. Dr. Manfred Krüger zu einem Gespräch über weitere Vorhaben.

Entsprechend der seinerzeit noch von Innenminister Gottfried Timm und dem jetzigen dbb Ehrenvorsitzenden Hermann Warner unterzeichneten Vereinbarung wurde ein gemeinsamer regelmäßiger Austausch auf der Fachebene vereinbart. Der dbb Landesvorsitzende als auch der vhw Landesvorsitzende sind sehr erfreut, dass diese Empfehlung vom Bildungsministerium zu beiderseitigem Nutzen gepflegt wird.

Gesprächsrunde im MBWK M-V

Vertreterversammlung 2018 in Greifswald

Die Vertreterversammlung des vhw m-v fand am Nachmittag des 08. Mai 2018 in Greifswald statt. Unter Leitung des Landesvorsitzenden Prof. Dr. Manfred Krüger trafen sich die Teilnehmenden in der Universitätsbibliothek. Er berichtete über die für den Verband relevanten Aktivtäten und Ereignisse. Die Schatzmeisterin Kerstin Dankwardt schloss sich mit dem Haushaltsbericht an und verlas der Bericht der Kassenprüferinnen. Die Vertreterversammlung entlastete anschließend den Vorstand ohne Gegenstimmen.

Prof. Dr. Sixten Bussemer beteiligte sich nicht nur an der offiziellen Sitzung sondern führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer kleinen Campustour in seine Labore der Geografie. Diese Besichtigung war besonders deswegen so interessant, weil die übrigen Mitglieder sonst selten einen so tiefen Einblick in fremde Fachgebiete erhalten. Der vhw m-v dankt Prof. Bussemer und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren gezeigtes Engagement.

Teilnehmer der Vertreterversammlung vor der Universitätsbibliothek

2017

Besoldungsanpassung in Mecklenburg-Vorpommern

Wie der dbb m-v informierte, hat der Landtag des Landes Mecklenburg-Vorpommern am 24.01.2018 ein umfassendes Gesetzespaket1 zur Besoldungsanpassung für Beamte und Versorgungsempfänger des Landes und der Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns beschlossen.

Nun soll das Experimentieren zulasten der Beamtenschaft endlich der Vergangenheit angehören. Sowohl in der Höhe als auch hinsichtlich des Zeitrahmens sind ab 2019 eigenständige Linearanpassungen vorgesehen. Die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung von Tarifergebnissen auf die Beamten und Versorgungsempfänger bis zum Jahr 2022 scheint gesichert. „Darüber hinaus wird eine langjährige dbb Forderung erfüllt, indem die bislang eingefrorene Jahressonderzahlung künftig den linearen Erhöhungen angepasst wird“, so der Landesvorsitzende des dbb m-v Dietmar Knecht.

Eingruppierung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern korrigiert

Seit wenigen Wochen werden die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Lehre, die keinen universitären Diplom- oder Master-Abschluss aber ein FH-Diplom erworben haben, in die Entgeltgruppe E 11 eingruppiert. Bisher wurde diese Kolleginnen und Kollegen die Entgeltgruppe E 9 zugeordnet.

Die Problematik geht u. a. auf die Tatsache zurück, dass mit dem seit 2011 gültigen Landeshochschulgesetz (LHG M-V) alle wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie die Lehrkräfte für besondere Aufgaben (LfbA) in einer einheitlichen Kategorie „wissenschaftlicher Mitarbeiter“ zusammengefasst wurden.

Die den an den Fachhochschulen tätigen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem Master-Abschluss wurden in den Jahren 2015 und 2016 nicht zuletzt auf Druck des vhw m-v von der Entgeltgruppe E 11 in die Gruppe E13 befördert. Damit stehen sie ihren Kolleginnen und Kollegen der Universitäten gleich. Eine jahrelange Ungleichbehandlung wurde endlich korrigiert.

Wie sich zeigte, wurde die Aktualität der Eingruppierung der entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Diplom-FH-Abschluss an den Hochschulen des Landes nicht überprüft. Sie blieben weiter in der alten Entgelt-gruppe E 9. Der Abstand zwischen der Betreffenden mit Master- und denen ohne bzw. mit einem Diplom-FH-Abschluss wurde zu groß. Der vhw hat sowohl das Bildungsministerium als auch die dbb-Landesvertretung 2017 auf diese Verwerfung aufmerksam gemacht und eine entsprechende Korrektur eingefordert. Alle Seiten waren sich in der Sache einig: Es muss korrigiert werden!

Nun hat die Mitgliederversammlung der TdL dem Antrag des Landes zugestimmt. Die betroffenen Lehrkräfte für besondere Aufgaben mit FH-Abschluss (nun wissenschaftliche Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Lehre) können in die Entgeltgruppe E 11 eingruppiert werden. Selbst mit dem Finanzministerium wurde Einvernehmen erzielt. Vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages und der Zuweisung der Stellenwertigkeit kann nun die Umsetzung erfolgen. Unsere Arbeit trägt Früchte.

Feierlicher Rückblick auf 2017

Das Jahr 2017 ging schnell vorbei. Der Tradition folgend veranstaltete der vhw m-v am 12.12.2017 seine Weihnachtsfeier im Zentrum der schönen Hansestadt Wismar. Im historischen Restaurant „Alter Schwede“ trafen sich die Mitglieder auf Einladung des Landesvorstands zu einem guten Essen und interessanten Gesprächen.

In seiner Begrüßungsansprache stellte Prof. Dr. Manfred Krüger neue Mitglieder vor, ging auf die Geschichte und das Wesen des vhw m-v ein und eröffnete schließlich die Feier mit einem optimistischen Blick auf das kommende Jahr.

Die Begrüßung immer neuer Mitglieder gehörte auch in diesem Jahr zu den schönsten Aufgaben des Landesvorsitzenden. 2017 war die Teilnehmerzahl größer als jemals zuvor.

Nicht immer ging es dabei nur um Dinge des Verbandes selbst. So mache Anregung oder gute Idee soll schon unter solchen Umständen den Weg in die Praxis gefunden haben.

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen im Frühjahr. Dann wird unsere nächste Mitglieder- bzw. Vertreterversammlung stattfinden. Die Besichtigung eines Forschungsinstituts wird damit voraussichtlich wieder gekoppelt.

Professor Dr. Dr. h.c. Berndt Heydemann
Restaurant „Alter Schwede“ in Wismar

Erstes Treffen des vhw Landesvorstands mit der neuen Kultusministerin

Was lange währt, wird gut“, ist ein altes Sprichwort. Am 29.06.2017 war der Landesvorstand des vhw m-v vormittags zu Gast im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Dort fand das erste Gespräch mit der neuen Bildungsministerin Birgit Hesse statt. Neben der Ministerin nahmen von Seiten des Ministeriums die Mitarbeiterin Ute Glißmann, der Staatssekretär Sebastian Schröder und der Referatsleiter Kurt Schanné an dieser etwa einstündigen Gesprächsrunde teil. Der vhw-Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger wurde von seiner Stellevertreterin Ilona Plath begleitet.

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung skizzierte Prof. Krüger mit wenigen Worten das Wesen des Verbandes Hochschule und Wissenschaft.

In einer angenehm offenen und konstruktiven Atmosphäre wurden dann folgende Themen angesprochen:

  • Wahrnehmung der Auswirkungen des novellierten Wissenschaftszeitvertragsgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern durch das Ministerium
  • Unbefristete und sachlich begründete befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft, Abschaffung der sachgrundlosen Befristung
  • Existenz von Personalentwicklungsplänen der Hochschulen? (Perspektiven für die Beschäftigten)
  • Universitätsdozentur als neue Personalkategorie in M-V (Vorschlag des vhw m-v)
  • Eingruppierung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Lehre und einen Diplom (FH)- bzw. Bachelor-Abschluss in die Entgeltgruppe E11! (Forderung des vhw m-v, BM M-V wird korrigierende Maßnahmen durchführen)
  • Novellierung des Landeshochschulgesetzes (Schwerpunkte: Familie und Beruf, gute Wissenschaft, Hochschulentwicklungspläne und Universitätsmedizin), Mitwirkungsmöglichkeiten
  • Vergabe von Leistungs- und Funktionszulagen für Professorinnen und Professoren an den Hochschulen des Landes (Motivation, Vergabepraxis, Transparenz, Best Practice).
  • Ankündigung der nächsten hochschulpolitischen Konferenz durch Ministerin Hesse (11.12.2017 an der Universität Greifswald); Thema: Neue Möglichkeiten des § 91b des Grundgesetzes

Professor Krüger und Ilona Plath bedankten sich bei den Gastgeber für dieses vertrauensvolle Gespräch. Beide Seiten zeigten sich an der Fortsetzung der Gespräche sehr interessiert.

Ministerin B. Hesse, Prof. Dr. M. Krüger und Frau I. Plath (v. r.)

25 Jahre vhw m-v im „KLOCK 8“ gefeiert

Im Anschluss an die Vertreterversammlung ging es am 25.04.2017 gegen 20.00 Uhr ins Rostocker Restaurant „Klock 8“. Der vhw-Landesvorstand hat seine Mitglieder und Gäste aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des vhw m-v zu einem Festessen in dieses angesagte Restaurant eingeladen.

Am 9. März 1992 gründete Peter Kosfeld in Wismar unseren Landesverband. Das musste gefeiert nun werden. Ein köstliches Buffet, kühle Getränke und viele interessante Gespräche vollendeten dieses Erlebnis.

Dietmar Knecht, der dbb-Landesvorsitzende, konnte der Einladung des vhw- Landesvorstands trotz seines vollen Terminkalenders folgen und bereicherte sowohl durch seine Teilnahme als auch durch seine aktuellen Informationen diesen schönen Abend.

Jubiläumsfeier im „Klock 8“

vhw m-v verbindet die Vertreterversammlung wieder mit einer interessanten Besichtigung

Der vhw m-v koppelt seine Vertreter- bzw. Mitgliederversammlungen schon seit vielen Jahren mit interessanten Veranstaltungen. Nun war es wieder soweit. Am 25.04.2017, unmittelbar vor der eigentlichen Versammlung, konnten die teilnehmenden Mitglieder ausgewählte Forschungseinrichtungen der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock kennenlernen.

Gastgeber war Prof. Dr.-Ing. Henning Bombeck. Er ist seit 1999 Inhaber der Professur Siedlungsgestaltung und ländliche Bauwerke an der Fakultät und selbst Mitglied in unserem Hochschulverband.

Im Rahmen des begrenzten Zeitfonds von einer Stunde konnten zwei Forschungslabore der Fakultät besichtigt werden.

Prof. Dr. rer. nat. Harry W. Palm zeigte und erläuterte im so genannten Fischglashaus den Bereich Aquakultur und Sea-Ranching. Hier forscht man an nachhaltigen und effizienten Kreisläufen zur Aufzucht von Fischen in Verbindung mit dem Anbau von Pflanzen.

Im neuen Gebäude der Agrartechnologie und Verfahrenstechnik ging es weiter. Frau Carolin Klatt, MSc. und Dr. agr. Jörg Burgstaler arbeiten hier u. a. an Verfahren zur Gewinnung von Biogas aus Bioabfallprodukten. Sehr anschaulich und spannend erläuterten die beiden ihre Forschungsarbeit.

Unser Gastgeber leitete mit seinem Grußwort in die eigentliche Vertreterversammlung über. Unter Leitung des Landesvorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Manfred Krüger legten der Landesvorstand Rechenschaft über die im Jahr 2016 geleistete Arbeit und die entsprechenden Ereignisse ab. Ergänzt wurden diese Ausführungen von einem Bericht unseres Gründungsvorsitzenden Peter Kosfeld zur Tätigkeit der Landesseniorenvertretung des dbb m-v, der er angehört. Die Vertreterversammlung entlastete den Vorstand, wählte anschließend eine Kassenprüferin nach und verabschiedete eine Ergänzung der vhw-Satzung.

Besichtigung der Forschungslabore in der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät
Prof. Dr.-Ing. Henning Bombeck

2016

Grund zum Feiern

Der vhw m-v kann auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken. U. a. sind die Erfolge im Kampf um die bessere Eingruppierung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Lehre an den Fachhochschulen des Landes und die weiter gewachsene Mitgliederzahl Grund genug, sich in der Vorweihnachtszeit etwas Gutes zu gönnen.

Am 6. Dezember 2016 war es wieder soweit. Der Landesvorstand lud seine Mitglieder zu einem Weihnachtsessen in das Restaurant „An der Wasserkunst“ in Wismar ein. Der Wismarer Weihnachtsmarkt vor dem Eingang sorgte schon für die richtige Stimmung.

Mehr als ein Drittel der Mitglieder nutzten diese Gelegenheit und folgten der Einladung. In seiner kurzen Ansprache begrüßte der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger ganz besonders herzlich die neuen Mitglieder im Verband und dankte allen Akteuren für dieses gute Jahr. Bei leckeren Speisen und kühlen Getränken tauschten die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen ihre Gedanken aus. Insgesamt war es ein recht kurzweiliger und sehr schöner Abend – so das Resümee.

Restaurant „An der Wasserkunst“

Vertreterversammlung des vhw m-v tagte in Rostock

Die Vertreterversammlung ist das höchste Gremium des vhw m-v. Sie tritt jährlich zusammen, um grundsätzliche Dinge des Verbandes zu regeln. Hierzu gehören beispielsweise die Entgegennahme von Berichten, der Umgang mit Anträgen der Mitglieder oder die Entlastung des Vorstands.

Die Vertreterversammlung fand am 25. Mai 2016 ab 17:30 Uhr in der neuen Bereichsbibliothek Südstadt der Universität Rostock statt. Herr Robert Zepf, Leiter der Bibliothek, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich. In seinem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung hob er zu u. a. die Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeit hervor. Auch betonte er, dass die finanzielle und personelle Ausstattung trotz vieler vollzogener Investitionen noch hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück bliebe. Eine zentrale Bedeutung käme dabei dem Personalbestand zu.

Prof. Dr. Manfred Krüger dankte als Landesvorsitzender dem Hausherren der Bibliothek und auch Herrn Dr. Erik Schreiber, der sich hervorragend u. a. um das leibliche Wohl der angereisten Mitglieder kümmerte.

Der Landesvorsitzende begrüßte die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen, stellte die Beschlussfähigkeit fest und ließ die Tagesordnung bestätigen. Entsprechend der Tagesordnung berichtete Prof. Krüger über die Aktivitäten des Landesvorstands im Berichtsjahr 2015. Besonders erfreulich war darin die Nachricht über die erfolgreiche Höhergruppierung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Lehre an den Fachhochschulen des Landes durch die Initiative des vhw m-v. Kerstin Dankwardt, die neue Schatzmeisterin, legte anschließend Rechenschaft über den Umgang mit den anvertrauten finanziellen Mitteln ab und stelle den Haushaltsplan für 2016 vor.

Die Rechnungsprüferinnen Dr. Antje Bernier und Nicole Noske haben die satzungsgemäß vorgeschriebene Kassenprüfung vorgenommen und in einem entsprechenden Bericht dokumentiert. Allerdings konnten sie selbst nicht an der Veranstaltung teilnehmen, sodass Ilona Plath, als Mitglied der Landesleitung, deren Bericht vortrug. Schließlich folgten die Aussprache und die Entlastung des Vorstands.

Ulrike Richter 2016Gegen 19.00 Uhr begann eine ca. einstündige Führung durch die neue Bibliothek. Frau Ulrike Richter erklärte und zeigte den Teilnehmenden Sehenswertes in allen Stockwerken. Ihr und allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek sei auch an dieser Stelle ausdrücklich für deren hervorragende Unterstützung gedankt.

Teilnehmende vor der Universitätsbibliothek

Kampf um höhere Eingruppierung hat Erfolg!

Seit Anfang 2015 kämpft der vhw m-v für eine Gleichstellung der an den Fachhochschulen beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Lehre mit denen der Universitäten. Hierzu führte der Landesvorstand Gespräche mit Bildungsminister Brodkorb, dem Landesvorstand des dbb m-v und dem dbb beamtenbund und tarifunion in Berlin.

Nachdem sowohl das Bildungs- und Finanzministerium in Mecklenburg- Vorpommern als auch die Tarifpartner das Problem erkannten und schließlich einer Lösung zuführten, wurden die Hochschulleitungen durch den vhw m-v an ihre Pflicht erinnert und zur Umsetzung der Höhergruppierung von E11 auf E13 animiert. Inzwischen sind diese Vorgänge für unsere Mitglieder überwiegend abgeschlossen.

Das Bohren dicker Bretter hat sich also gelohnt!

Gespräch des Landesvorstands mit Vertretern des MBWK M-V

Inzwischen ist es zu einer guten Tradition geworden, dass der Landesvorstand am Jahresanfang mit dem Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mathias Brodkorb in zwangloser Form über aktuelle hochschulpolitische Themen spricht. Für den 13. Januar 2016 war ein weiteres Treffen mit dem Minister vereinbart worden. Wegen einer plötzlichen Erkrankung des Ministers wurde der Landesvorstand sehr gastfreundlich von Herrn Woldemar Venohr, dem kommissarischen Leiter der Abteilung 3 und Herrn Dr. Hans-Jörg Natorp als Referatsleiter begrüßt. Der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger wurde von seinen beiden Stellvertretern Prof. Dr. Andreas Kuß und Ilona Plath begleitet.

Die vom vhw m-v vorgeschlagene Agenda dieses ca. 90 Minuten dauernden Gespräches konzentrierte sich im Wesentlichen auf folgende Schwerpunkte:

  • Zukunft der Hochschulstandorte: Alle Hochschulen des Landes haben und behalten eine feste Position und Aufgabe im Bildungsbereich des Landes. Auch Doppelungen bei einzelnen Studiengängen (z. B. Medizin) stehen nicht zu Disposition. Stattdessen setzt sich die erfolgreiche Profilierung der Hochschulen fort. Das Ministerium wird die Qualifizierung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiter fördern und hierfür entsprechende Strukturfördermittel bereitstellen.
  • Befristungspraxis an den Hochschulen des Landes: Für Daueraufgaben sind Dauerstellen vorzuhalten; darin sind sich beide Seiten grundsätzlich einig. Prof. Krüger sprach u. a. die z. T. kurzen Befristungszeiträume der angestellten Drittmittelbeschäftigten auch bei längerfristigen Forschungsprojekten an. Hintergrund sind die scheibchenweise ausgereichten Bescheide von Jahr zu Jahr.
  • Hochschulpolitische Konferenz 2016: In diesem Jahr wird keine Hochschulpolitische Konferenz im M-V stattfinden. Eine übersichtliche Zusammenfassung der Ergebnisse der vorhergehenden Konferenzen sollte nach Vorstellung des vhw m-v durch das MBWK M-V vorgenommen und veröffentlicht werden.
  • Umsetzung der Einstufung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Schwerpunkt Lehre in E13 an den Fachhochschulen in M-V: Seit etwa einem Jahr fordert der Landesvorstand des vhw m-v, die Ungleichbehandlung der Eingruppierung der betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Universitäten und Fachhochschulen zu beenden. Die Gesprächspartner des MBWK M-V teilten nun mit, dass inzwischen die erforderlichen Voraussetzungen zur höheren Eingruppierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Fachhochschulen geschaffen worden sind. Auf Anregung des vhw m-v erhalten die Hochschulen nun „grünes Licht“ zur unmittelbaren Umsetzung. Das MBWK informiert, dass die entsprechende Ermächtigung im Zusammenhang mit der Übertragung haushaltsrechtlicher Befugnisse an die Hochschulen in Kürze erfolgt.
  • Flüchtlingspolitik und Hochschulen: Dieses aktuelle Thema wurde ebenfalls Gesprächsgegenstand. Insbesondere wollte der Landesvorstand wissen, wie sich das MBWK M-V auf die demnächst an die Hochschulen kommenden Flüchtlinge vorbereitet. Das Ministerium wird hierfür u. a. auch zusätzliche finanzielle und personelle Ressourcen bereitstellen. Auch die Anerkennung von im Ausland erbrachten Leistungen und weitere Einzelheiten wurden thematisiert.

Die offene und konstruktive Gesprächsatmosphäre auf der Arbeitsebene war für den Landesvorstand sehr wichtig und gut.

2015

Weihnachtsfeier 2015

Grund zum Feiern gab und gibt es für den vhw m-v auch 2015. Neben den Tarifabschlüssen, den Zwischenergebnissen bei der Bezahlung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Schwerpunkt Lehre an den Fachhochschulen des Landes und der Wahl eines neuen Landesvorstands gab es weitere Erfolge, auf die der vhw m-v frohen Mutes zurück blicken kann.

So lud der Landesvorstand seine Mitglieder wieder zur traditionellen Weihnachtsfeier nach Wismar ein. Das weihnachtlich geschmückte Seeblick Hotel in Wismar bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 8. Dezember 2015 einen feierlichen Rahmen.

Der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger begrüßte die anwesenden Mitglieder und gab zunächst einen kleinen Rückblick über die Aktivitäten und Ereignisse des Jahres 2015 aber auch eine kurze Vorschau zu den bereits für 2016 geplanten Vorhaben. Dann eröffnete er das herrlich hergerichtete Buffet. In angenehmer und entspannter Atmosphäre wurden interessante Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft. Der Abschluss dieses schönen Abends wurde durch eine pyrotechnisch illuminierte Eiskreation eingeleitet. Das war – nach Auffassung der Anwesenden – ein sehr schöner und kurzweiliger Abend.

Seeblick Hotel in Wismar

Einsatz für die Lehrerinnen und Lehrer an Fachhochschulen hat sich gelohnt!

Bisher wurden und sind die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Fachhochschulen des Landes mit dem Schwerpunkt Lehre in die Entgeltgruppe E11 eingruppiert. Die vergleichbaren Kolleginnen und Kollegen an den Universitäten sind nach wie vor der Entgeltgruppe E13 zugeordnet. Insbesondere nachdem die Lehrkräfte an den Schulen im August in E13 eingruppiert wurden, konnte diese Ungleichbehandlung nicht länger hingenommen werden.

Der Landesvorstand des vhw m-v hat das Problem gegenüber der Politik und den Tarifparteien deutlich kommuniziert. Nach außen wurden die berechtigten Forderungen der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter u. a. durch deren Engagement an den Warnstreiks, insbesondere an der Demonstration vom 11.03.2015 in Schwerin deutlich. Ina Gray, selbst Betroffene, brachte das Problem in ihrer Rede energisch und bestimmt auf den Punkt.

Am 8. Oktober 2015 hat das Finanzministeriums M-V eine Pressemitteilung herausgegeben, aus der hervorgeht, dass die Mitgliederversammlung der Tarifgemeinschaft der Länder nun auf Antrag Mecklenburg-Vorpommerns einen Beschluss fasste, der es dem Land ermöglicht, diesen Lehrkräften künftig Entgelt nach der Entgeltgruppe 13 zahlen zu können.

Weil wir Mitglieder in diesem Personenkreis haben, erfuhr der Landesvorstand von dem besonderen Problem und konnte es mit Bildungsminister Brodkorb, dem Landesvorstand des dbb m-v sowie Vertretern des Bundesvorstands des dbb beamtenbund und tarifunion in Berlin thematisieren.

Aber der Erfolg hat bekanntlich viele Väter. Der vhw m-v hat sich mit großem Erfolg engagiert, auch wenn später kein Namensschild mehr darunter steht.

Vertreterversammlung wählte neuen Landesvorstand

Satzungsgemäß finden im vhw m-v alle vier Jahre Wahlen statt. Sowohl der Landesvorstand als auch die Rechnungsprüfer_innen werden von der Vertreterversammlung neu gewählt.

Am 12. Mai 2015 trat die Vertreterversammlung in Wismar zusammen. In dem exklusiv gelegenen Konferenzsaal des Technologie- und Gewerbezentrums legte der alte Vorstand gegenüber seinen Mitgliedern Rechenschaft über die im Jahr 2014 geleistete Arbeit und den Umgang mit den ihm anvertrauten Geldern ab. Auch über ausgewählte Aktivitäten und Vorhaben des Jahres 2015 informierte der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger die Anwesenden.

Höhepunkt der Sitzung waren die durch Prof. Dr. Andreas Ahrens geleiteten Wahlen des neuen Landesvorstands. Die Vertreterversammlung wählte Prof. Dr. Manfred Krüger wieder zum neuen Landesvorsitzenden, Prof. Dr. Andreas Kuß und Ilona Plath zu seinen Stellvertretern sowie Kerstin Dankwardt zur neuen Schatzmeisterin.

Als alter und neuer Landesvorsitzender dankte Prof. Dr. Manfred Krüger für das ihm und den anderen Kandidaten geschenkte Vertrauen.

Neu gewählt wurden anschließend auch die zwei Rechnungsprüferinnen. Nicole Noske und Dr. Antje Bernier erhielten das eindeutige Votum der Vertreterversammlung.

Des Weiteren beschloss die Vertreterversammlung, Prof. Dr. Andreas Kuß zur Vertreterversammlung des Bundesverbandes im September nach Berlin zu delegieren.

Vertreterversammlung im Wismarer TGZ

vhw m-v bei Warnstreiks 2015 dabei

Der dritte Verhandlungsversuch zur Einkommensrunde für die Beschäftigten der Länder ist in Potsdam ohne sichtbares Ergebnis zu Ende gegangen. Bereits im Vorfeld dieser Gesprächsrunde hat der vhw m-v an der Seite des dbb beamtenbund und tarifunion die berechtigten Forderungen seiner Mitglieder artikuliert. Sowohl am 18.02.2015 in Güstrow als auch am 11.03.2015 in Schwerin zeigte der vhw m-v zusammen mit den anderen Fachgewerkschaften des dbb m-v Flagge.

Der dbb Landesvorsitzende Dietmar Knecht machte deutlich, dass für den dbb m-v die Einkommensrunde 2015 erst dann zu Ende sei, wenn auch für die Beamtinnen und Beamten im Jahre 2016 im Kommunal- und Landesdienst eine zeit- und inhaltsgleiche übertragung des materiellen Gehalts einer möglichen Tarifeinigung erzielt worden sei.

Insbesondere die Gestaltung eine Entgeltordnung der Lehrkräfte und die Sicherung der Altersversorgung sind zentrale Ziele dieser Einkommensrunde.

Gesprächsrunde 2015 im MBWK

Seit vielen Jahren nutzt der Landesvorstand des vhw m-v die Möglichkeit zu Gesprächen über aktuelle hochschulpolitische Themen mit dem Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mathias Brodkorb. Am Nachmittag des 21. Januar 2015 empfing der Minister den Landesvorstand unter Leitung von Prof. Dr. Manfred Krüger in seinem Schweriner Amtssitz. Frau Ute Glißmann nahm als Vertreterin des Ministeriums ebenfalls an diesem Treffen teil.

Die vom Verband vorgeschlagene Agenda konzentrierte sich diesmal vor allem auf das wissenschaftliche und künstlerische Personal an den Hochschulen des Landes.

Nach der freundlichen Begrüßung sprach der Landesvorsitzende ein eher im Universitätsbereich angesiedeltes Problem an. Es handelt sich um die Eröffnung langfristiger Perspektiven für Promovierende sowie promovierte oder habilitierte wissenschaftliche und künstlerische Nachwuchskräfte. Zur Verbesserung der Kontinuität auf hohem wissenschaftlichem Niveau schlug der vhw- Landesvorsitzende dem Minister die Einführung einer neuen Personalkategorie vor, die man als „akademische Dozentur“ bezeichnen könnte. Solchen Dauerstellen unterhalb einer Professur könnten sowohl in Lehre und Forschung als auch im Wissenschaftsmanagement Aufgaben übertragen werden.

Gegenüber der Politik fordert der vhw, dass Daueraufgaben grundsätzlich durch unbefristete Beschäftigungsverhältnisse abzusichern sind. Auch hier stimmte der Minister den Argumenten des Landesvorstands inhaltlich zwar zu, kam aber in diesem Zusammenhang wieder auf den relativ begrenzten Handlungsrahmen seines Hauses zu sprechen. Der Minister wies in diesem Zusammenhang auf den jüngsten Bericht des Landesrechnungshofes hin. Für ihn wäre eine Abkehr vom existierenden Stellenplan keine Option, da dieser die Grundlage für den gesamten Haushaltsplan bildet. Die Hochschulen hätten bereits die Möglichkeit, über den Stellenplan hinaus Stellen unbefristet zu besetzen. Eine aus Sicht des Landesvorstands nachvollziehbare und doch nicht voll befriedigende Antwort.

Die weitere Diskussion betraf eine – aus Sicht des vhw – nicht zu tolerierende und diskriminierende Eingruppierung der Lehrkräfte an den Fachhochschulen. Im konkreten Fall werden Lehrkräfte an den Sprachzentren dieser Hochschulen derzeitig in die Entgeltgruppe E 11 eingestuft, während die Lehrkräfte mit vergleichbaren Tätigkeiten an den Universitäten und Schulen des Landes in E 13 (ggf. A13) eingestuft sind. Der Bildungsminister sagte gegenüber dem Landesvorstand zu, sich für die Lösung dieses Problems unverzüglich einzusetzen.

Bevor sich das fast 90-minütige Gespräch dem Ende zuneigte, sprach Prof. Krüger das Thema „Lehraufträge und Lehrbeauftragte“ an. Anliegen des vhw m-v war und ist es, bestimmte Prinzipien zur Vergabe von Lehraufträgen zu definieren und an den Hochschulen konsequent einzuhalten. Der Minister sagte in der Diskussion, dass vor allem die die Professorinnen und Professoren der einzelnen Hochschulen ihre Verantwortung bei der Vergabe von Lehraufträgen wahrzunehmen haben.

Spannend war schließlich auch die Frage nach einer möglichen Verwendung eines Teils der frei werdenden BAföG-Mittel zur Grundfinanzierung von Dauerstellen. Minister Brodkorb informierte den Landesvorstand darüber, dass die Hochschulen des Landes noch 2015 ca. 19,2 Mio. Euro erhalten würden. Für die Folgejahre sei mit etwas geringeren Geldströmen (18,8 Mio. Euro) zu rechnen. Zusätzliche Dauerstellen könnten in geringem Maße (1.0 % des Stellenplans) unter einzuhaltenden Randbedingungen durch die Hochschulen im Rahmen ihrer Autonomie eingerichtet werden.

Die offene und konstruktive Gesprächsatmosphäre ist für den Landesvorstand eine wichtige Motivation für die Fortsetzung dieses regelmäßigen Dialogs.

Landesvorstand des vhw m-v bei Bildungsminister Brotkorb

2014

Mitglieder des vhw m-v feiern gemeinsam den Jahresausklang

Nun war es wieder soweit; der Landesvorstand lud seine Mitglieder zum traditionellen Weihnachtsessen am 10.12.2014 nach Wismar ein. Der Einladung folgten in diesem Jahr mehr Mitglieder als je zuvor. Das deckt sich mit der positiven Entwicklung der Mitgliederzahl unseres Verbandes.

Nach einer kurzen Begrüßung aller Anwesenden stellte der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger zunächst die neuen Mitglieder vor. Dann dankte er insbesondere den Mitgliedern, die sich durch ihr persönliches Engagement für den Verband besonders einsetzt haben, mit anerkennenden Worten und ein kleinen Geschenken.

Hotel und Restaurant Reuterhaus

Hochschulpolitische Konferenz in Greifswald

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg- Vorpommern und die Landesverbände des Deutschen Hochschulverbandes, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, des Hochschullehrerbundes sowie des Verbandes Hochschule und Wissenschaft luden zur zweiten Hochschulpolitischen Konferenz zum 20. Juni 2014 unter dem Motto „Alles nur geklaut? – Wissenschaft auf dem Prüfstand“ an die Ernst-Moritz Arndt-Universität Greifswald ein.

Gegenstand dieser Konferenz war nicht nur die Auseinandersetzung und Vermeidung von Plagiatsfällen bei Dissertationen sondern die Promotionsverfahren im Ganzen. Am Vormittag wurden nach der Eröffnung durch Bildungsminister Mathias Brodkorb und Prof. Dr. Günther Wildenhain (im Namen der vier Mitgestalter) zwei Kurzvorträge gehalten, denen eine Plenardiskussion folgte. Am Nachmittag bildeten sich vier Arbeitsgruppen. Die Arbeitsgruppen setzten sich mit folgenden Themenfeldern auseinander:

  • AG 1: Standards bei Promotionsverfahren
  • AG 2: Kontrollmechanismen, Sanktionen, Plagiate
  • AG 3: Qualitätssicherung bei kooperativen Promotionen
  • AG 4: Arbeitsbedingungen von Promovierenden.

Mitglieder des vhw m-v beteiligten sich insbesondere in den Arbeitsgruppen zwei und drei aktiv.

Hauptgebäude der Universität Greifswald

Vertreterversammlung des vhw m-v in Rostock

Die Vertreterversammlung das vhw m-v ist das höchste Gremium des Landesverbandes. Nach der Satzung wird sie jährlich vom Landesvorstand einberufen. Am 21. Mai 2014 war der Landesverband zu Gast in der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock Nach einem kleinen Imbiss stellte Prof. Dr. Hartmut Ewald, Experte für Technische Elektronik und Sensorik, die Fakultät, seine unmittelbaren Kolleginnen und Kollegen sowie die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Allgemeine Elektrotechnik vor.

Nach einer Besichtigung der Forschungslabore folgte die eigentliche Vertreterversammlung im Hörsaal Ex04. Der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger leitete die Sitzung.

Besuch im Institut für Allgemeine Elektrotechnik

SEPA-Umstellung ist erfolgreich

Der Landesvorstand, insbesondere die Schatzmeisterin, hat die Umstellung des alten Einzugsverfahrens für die Mitgliedsbeiträge auf das neue SEPASammellastschriftverfahren erfolgreich vollzogen. Die BBBank e.G. ist die neue Hausbank des Landesverbandes.

Landesvorstand zu Gast bei Minister Brodkorb…

Seit vielen Jahren trifft sich der Landesvorstand des Verbandes Hochschule und Wissenschaft regelmäßig mit dem Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, um sich mit ihm ungezwungen und offen über aktuelle hochschulpolitische und dienstrechtliche Themen auszutauschen. Am Nachmittag des 17. Januar 2014 empfing Minister Mathias Brodkorb zusammen mit Frau Ute Glißmann den vhw-Landesvorsitzenden Prof. Dr. Manfred Krüger und die ihn begleitenden Vorstandsmitglieder Ilona Plath und Prof. Dr. Olaf Bassus.

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung wurden die zuvor vereinbarten Gesprächsschwerpunkte gemeinsam diskutiert.

Zunächst wurde über die aktuelle Reform der W-Besoldung im Rahmen des vorliegenden Ressortentwurfs eines Vierten Gesetzes zur Änderung besoldungs- und versorgungsrechtlicher Bestimmungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern gesprochen. Hierbei reagiert das Land nun indirekt auf das Urteil des BVerfG vom 12.02.2012. Die Anwesenden diskutierten ausgewählte Kernpunkte der Novelle. Der vhw m-v begrüßt die beabsichtigte deutliche Anhebung der so genannten Grundgehälter im System der W-Besoldung, kritisiert aber die teilweise Anrechnung von bereits vergebenen Leistungszulagen (siehe Stellungnahmen).

Auf die Anfrage nach einer Novellierung des Landeshochschulgesetzes antwortete der Minister Bordkorb, dass zunächst nicht mit einer solchen zu rechnen sei.

Die Förderpolitik (z. B. Vergabe von HSP-Mitteln) im Kontext des geltenden Arbeitsrechts war ein weiteres Thema. Insbesondere das Teilzeitbefristungsgesetz verhindert beispielsweise oft die sinnvolle Weiterbeschäftigung qualifizierter Kräfte. Der Minister verwies in der Diskussion u. a. auf die letzte Hochschulpolitische Konferenz vom November 2012. Dort wurde schon erkannt und gesagt, dass Widersprüche zwischen dem finanziell oft aufgezwungenen Projektbezug und dem unbefristeten Bedarf an Leistungen bestehen und eine geeignete politische Lösung gefunden werden muss.

Das Thema „Promotion“ war und ist sowohl für das MBWK als auch für den vhw m-v aktuell. Das MBWK bereitet seit Ende 2013 zusammen mit den Hochschulen und Verbänden die für den Sommer 2014 vorgesehene Hochschulpolitische Konferenz des Landes vor. Hierbei geht es um die „Qualitätssicherung bei Promotionen“. Der Landesvorstand sagte seine aktive Mitwirkung bei der Durchführung und Vorbereitung der Konferenz gegenüber dem Ministerium zu.

Anschließend wurde die wahrgenommene Differenzierung beim Hochschulbau mit Bezug auf die Universitäten (einschließlich der Universitätskliniken) einerseits und mit Bezug auf die Fachhochschulen anderseits thematisiert und diskutiert. Anlass für dieses Thema gab der Bericht des Landesrechnungshofes.

Der Landesvorstand des vhw m-v ist an der Fortsetzung dieser Gespräche sehr interessiert und freut sich bereits auf das nächste Treffen.

Prof. Krüger, Bildungsminister Brodkorb, Prof. Bassus und Fr. Plath (v. l.)

Ilona Plath wurde in den Hauptpersonalrat gewählt

Unser Verband reichte für die Wahlen zum Hauptpersonalrat (K) eine eigene Liste ein. Ilona Plath, Mitglied des vhw-Landesvorstandes, kandidierte erstmalig für dieses Gremium und wurde gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Ilona Plath

2013

Alle Jahre wieder…

Am Mittwoch, dem 4. Dezember 2013, war es wieder so weit; viele Mitglieder folgten der Einladung des Landesvorstands und trafen sich zur traditionellen vhw- Weihnachtsfeier in Restaurant „Seestern“ in Wismar. Das gemeinsame Weihnachtsessen bildete einen abschließenden Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Verbandes.

Der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger erinnerte, welche wichtigen Ereignisse und Aktionen mit dem Verbandsleben verknüpft waren. Er begrüßte besonders die neuen Mitglieder, die erstmals der Einladung folgten. Anschließend lobte er die besonderen Leistungen von einzelnen Mitgliedern des vhw m-v und wünschte allen Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Start in das neue Jahr und viel Freude und Erfolg für 2014.

Umstellung auf das neue SEPA-Verfahren

Der Landesvorstand wird ab Januar 2014 seinen Zahlungsverkehr auf das neue SEPA-Verfahren umstellen. Das Kürzel SEPA steht für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Mit SEPA soll der Zahlungsverkehr im europäischen Wirtschaftsraum harmonisiert und mit einheitlichen Zahlungsverkehrsprodukten – Überweisungen und Lastschriften – abgewickelt werden.

Zukünftig sind für Überweisungen und Lastschriften die internationale Kontokennung IBAN (International Bank Account Number) und die BIC (Bank Identifier Code) zu verwenden. Der Landesvorstand informiert seine Mitglieder über die Details der Umstellung per E-Mail oder Post.

Vertreterversammlung des vhw m-v in Greifswald

Der vhw m-v veranstaltete am 17. April 2013 seine Vertreterversammlung in Greifswald. In der Universitätsbibliothek wurden die auswärtigen Mitglieder herzlich von den Gastgebern empfangen.

Nach einem Imbiss begann ein besonders interessanter Teil dieses Nachmittags. Prof. Dr. Andreas Kuss hielt zunächst einen kurzen Übersichtsvortrag zu seinem Forschungsgebiet in der molekularen Humangenetik. Damit bereitete der Naturwissenschaftler die Anwesenden auf die anschließende Führung durch die Labore des Instituts für Humangenetik vor.

Prof. Dr. Manfred Krüger eröffnete nun die Vertreterversammlung offiziell, berichtete über die wichtigsten Aktivitäten des Jahres 2012 und legte Rechenschaft über die vom Landesvorstand geleistete Arbeit ab. Gabriele Zander informierte die Vertreterversammlung als Schatzmeisterin anschließend über den Haushalt 2012 und den entsprechenden Plan für 2013. Das Ergebnis der Rechnungsprüfung erläuterte Heidi Meylahn.

Vertreterversammlung des vhw m-v

Warnstreik in Schwerin – der vhw m-v ist dabei

Bis zum 6. März 2013 legte die Arbeitgeberseite kein Angebot im Rahmen der Tarifverhandlungen vor. Der dbb m-v hat deshalb zu mehreren Warnstreiks im Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen. Die größte Demonstration mit über 11000 Landesbeschäftigten fand am Mittwoch, dem 6. März in der Landeshauptstadt statt.

Neben den Lehrer-, Polizei-, Straßenwärter-Steuer- und anderen Gewerkschaften zeigte auch der Verband Hochschule und Wissenschaft vhw m-v Flagge.

Im vhw m-v organisierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen gingen auf die Straße.

Demo in Schwerin

Weiteres Gespräch des Landesvorstands mit dem Bildungsminister

Die Kommunikation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern gehört zu einem festen Bestandteil der Aufgaben des vhw-Landesvorstands. Am 16. Januar 2013 empfing Bildungsminister Matthias Brodkorb den Landesvorsitzenden des vhw m-v und seine Stellvertreterin Ilona Plath.

In kleiner Runde sprachen die Vorstandsmitglieder mit dem Minister insbesondere über die Reform der W-Besoldung in M-V, die Sicherung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Autonomie der Hochschulen.

Minister Brodkorb, Ilona Plath und Prof. Dr. Manfred Krüger (v.  r.)

2012

Weihnachtsfeier des vhw m-v

Am Dienstag, dem 04. Dezember 2012, fand die traditionelle Weihnachtsfeier des vhw m-v im Wismarer Restaurant „Il Casale“ statt. Hierzu wurden alle Mitglieder rechtzeitig durch den Landesvorstand eingeladen. Über zwanzig Kolleginnen und Kollegen folgten der Einladung trotz des Winterwetters.

Bei einem Drei-Gänge-Menü und kühlen oder warmen Getränken wurden wie immer interessante und unterhaltsame Gespräche geführt und erste Pläne für das neue Jahr geschmiedet.

Einspruch gegen W-Besoldung ggf. jetzt noch einlegen!

Am 14.02.2012 hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die W2-Besoldung des Landes Hessen für verfassungswidrig erklärt und das Land zu einer dem Grundgesetz entsprechenden Besoldungsgesetzgebung bis zum 1.1.2013 aufgefordert. Streng genommen trifft das nur für Hessen zu.

Um eventuelle Ansprüche auf eine gesetzeskonforme Besoldung insbesondere nach W2 für das Jahr 2012 zu sichern, empfiehlt der vhw m-v Betroffenen, noch in diesem Jahr Einspruch gegen die Besoldung einzulegen. Ein Muster für einen solchen Widerspruch hat der Deutsche Hochschulverband (DHV) erarbeitet, an dem sich auch der vhw m-v orientiert. Fragen Sie ggf. beim Landesverband nach. Im Falle eines Widerspruchs sollten Sie das Verfahren ruhend stellen, wenn der Dienstherr nicht gleich darüber entscheiden kann. Im Ablehnungsfalle des Widerspruchs bliebe nur der Gang zum Gericht.

Nach W2 besoldete Professorinnen und Professoren haben also nur noch wenige Tage Zeit, wenn Sie ggf. auch für 2012 ihre Rechte auf eine höhere Besoldung geltend machen möchten.

Hochschulpolitische Konferenz am 23.11.2012 in Rostock

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V, der Deutsche Hochschulverband M-V und die Gewerkschaft Erziehung und Ausbildung M-V laden am 23.11.2012 zu einer hochschulpolitischen Konferenz in den Barocksaal der Hansestadt Rostock ein. Das Thema der Konferenz lautet: „Attraktivität des Beschäftigungssystems Wissenschaft sichern“.

Der Landesvorsitzende des vhw m-v Prof. Dr. Manfred Krüger beteiligte sich an der Podiumsdiskussion.

Diskussionsrunde zur Gestaltung der W-Besoldung im MBWK M-V

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 14.02.2012 die W2-Besoldung in Hessen als zu niedrig und verfassungswidrig beurteilt und das Land Hessen bis zum 1.1.2013 aufgefordert, das Landesbesoldungsgesetz verfassungskonform zu gestalten. Der vhw m-v ist bereits im Februar davon ausgegangen, dass auch die gültige W-Besoldung in Mecklenburg-Vorpommern nicht mit dem Grundgesetz zu vereinbaren ist. Er forderte Ministerpräsident Sellering auf, die zuständigen Ministerien mit der Prüfung der Rechtmäßigkeit und einer wahrscheinlichen Korrektur des Gesetzes zu beauftragen.

Ende Oktober 2012 zogen das Finanzministerium und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur erste sichtbare Konsequenzen.

Am 12.11.2012 lud das MBWK M-V führende Vertreter der Verbände (DHV, hlb, vhw) und Hochschulen (Rektoren, Kanzler) sowie des Finanzministeriums zu einem Arbeitsgespräch nach Schwerin ein, um über einen Lösungsansatz des Finanzministeriums zu diskutieren.

Prof. Dr. Manfred Krüger folgte als Landesvorsitzender des vhw m-v der Einladung ins Bildungsministerium mit großem Interesse und nahm aktiv an der Diskussion teil.

Dr. Thomas Behrens (Ltr. Abt 3 MBWK M-V) leitete die Veranstaltung. Frau Dr. Carola Voß und Herr Jürgen Günther vertraten das Finanzministerium. Herr Günther stellte dabei vier Lösungsansätze mit voraussichtlichem Bestand vor dem Bundesverfassungsgericht für das Gesetzgebungsverfahren in Mecklenburg- Vorpommern vor:

a) Rückkehr zur C-Besoldung
b) Erhöhung des Grundgehaltes, keine Veränderungen im Zulagensystem
c) keine Veränderung des Grundgehaltes aber Einführung von
alimentationsgerechten Leistungsbezügen
(unbefristet, dynamisiert und ruhegehaltsfähig) in Höhe von 600 €
d) Stufenmodell mit Erfahrungsstufen (gewisse Analogie zur C-Besoldung)

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V

Vertreterversammlung 2012 in Rostock

In diesem Jahr wurde die Vertreterversammlung des vhw m-v an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock durchgeführt. Am 9. Mai ging es nicht nur um die üblichen Berichte, Rechenschaftslegungen und die Entlastung des Vorstands.

Die Satzung des Verbandes wurde aktualisiert, um diese an die sich ständig verändernden Randbedingungen und rechtlichen Vorgaben anzupassen. Die neue Satzung finden Sie in dieser Webpage unter „Dokumente“.

Nach vier erfolgreichen Jahren war es wieder soweit; die Wahlen des Landesvorstands und der Rechnungsprüferinnen standen an. Einstimmig wurde Prof. Dr. Manfred Krüger wieder zum Landesvorsitzenden des vhw m-v gewählt. Prof. Dr. Olaf Bassus wählten die Delegierten einstimmig zum ersten Stellvertreter und Ilona Plath zur zweiten Stellvertreterin. Ebenfalls einstimmig votierten die Delegierten für Gabriele Zander als alte und neue Schatzmeisterin. Unsere neuen Rechnungsprüferinnen wurden Heidi Meylahn und Nicole Markmann.

Dank des besonderen Engagements unseres Mitglieds konnten wir überhaupt erstmalig in den Räumlichkeiten der HMT tagen. Prof. Zack ist seit 1995 Professor für Klavier an der HMT in Rostock.

Nach dem Abschluss der Vertreterversammlung spielte im Kapitelsaal der Hochschule
Frau Simowitsch auf dem Flügel Robert Schumanns „Carnaval“ op. 9.

https://www.vhw-mecklenburg-vorpommern.de/PICS/Auswahl-12-05/simowitsch_Klavier_01_A.jpg

Vostand des vhw m-v

20 Jahre Verband Hochschule und Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Der vhw m-v feierte am 9. März 2012 sein zwanzigjähriges Jubiläum. Genau an diesem Tag vor zwanzig Jahren gründete eine kleine Gruppe von Hochschulangehörigen unter Führung von Peter Kosfeld den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.

Die Jubiläumsveranstaltung fand im Technologie- und Gewerbezentrum Wismar direkt an der Ostsee statt.

Nach einem Begrüßungsvortrag durch Prof. Dr. Manfred Krüger, den Landesvorsitzenden des vhw m-v, einem Grußwort von Dietmar Knecht, dem Landesvorsitzenden des dbb m-v hielt Dr. Thomas Behrens, Abteilungsleiter Wissenschaft und Forschung, Hochschulen des MBWK M-V den Festvortrag. Für ein festliches Flair sorgten u. a. vier Schüler der Musikschule Wismar.

Im unmittelbaren Anschluss an die Vorträge nutzten die anwesenden Mitglieder des vhw m-v die Gelegenheit um bei einem Imbiss mit den Rednern, den aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Mitgliedern des geschäftsführenden Bundesvorstands ins Gespräch zu kommen.

Bei einem festlichen Abendessen wurden diese Gespräche später im Wismarer Restaurant „Il Casale“ fortgesetzt.

Prof. Dr. Manfred Krüger, Dietmar Knecht und Dr. Thomas Behrens

Landesvorstand zu Besuch beim Minister

Mathias Brodkorb, der neue Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern empfing den vhw-Landesvorstand am Freitag, dem 20.01.2012, zu einem ersten Gespräch in seinem Hause. Im Schweriner Marstall, dem Sitz des Ministeriums, stellte sich der gesamte vhw-Landesvorstand zunächst dem Minister vor.

In dem ca. 45 Minuten dauernden Gespräch erläuterte Minister Brodkorb zunächst, wie er den Hochschulbereich in den nächsten Jahren gestalten möchte. Dabei wurde deutlich, dass vonseiten des Ministeriums eine sichere Planungsperspektive für die Hochschulen angestrebt wird. Veränderungen wird es dennoch geben; die Hochschulen erhalten weitere Rechte und Gestaltungsspielräume. Insbesondere werden davon der Hochschulbau und der Abbau bürokratischer Hürden auch zwischen den Ministerien betroffen sein.

Landesvorstand besucht neuen Bildungsminister

2011

Landesverband feiert erfolgreiches Jahr 2011

Traditionsgemäß lädt der Landesvorstand seine Mitglieder am Jahresende zu einer Weihnachtsfeier in besinnlicher Runde ein. In diesem Jahr feierten wir am 7. Dezember im Landhaus Redentin. Bei einem guten Essen und kühlen Getränken nutzten die Kolleginnen und Kollegen wieder diese Möglichkeit, um neue Kontakte zu knüpfen oder einfach mal ganz entspannt gute Bekanntschaften zu pflegen. Seit seiner Gründung im Jahr 1992 gibt es die Weihnachtsfeiern des vhw m-v.

Landesvorstand übermittelt Glückwünsche

Der Landesvorstand des vhw m-v hat dem wiedergewählten Ministerpräsidenten Erwin Sellering und dem neuen Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mathias Brodkorb seine Glückwünsche übermittelt. Der vhw-Landesvorstand ist an der Fortsetzung der vertrauensvollen und konstruktiven Gespräche mit dem MBWK sehr interessiert; das teilte der Landesvorsitzende auch dem neuen Bildungsminister mit.

Wahlprüfsteine zur Landtagswahl

Der vhw hat den demokratischen Parteien des Landes im Juli 2011 so genannte Wahlprüfsteine gesandt. Sie orientieren sich hauptsächlich an Problemfeldern aus dem Bereich der Hochschulpolitik. Die Wahlprüfsteine selbst finden Sie hier.

Die Parteien haben auf diese Wahlprüfsteine wie folgt reagiert:

Landesvorstand zu Gast bei Minister Tesch

Der Landesvorstand pflegt seit vielen Jahren den Kontakt zum Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Am Nachmittag des 6. Juni 2011 kam es zu einem weiteren Treffen in Schwerin.

Herr Minister Henry Tesch und Herr Kurt Schaneé, Referatsleiter im MBWK, empfingen den Landesvorstand des vhw m-v. Unter Leitung von Professor Dr. Manfred Krüger nahmen Frau Gabriele Zander, Frau Ilona Plath und Herrn Professor Dr. Olaf Bassus an diesem offenen und konstruktiven Gespräch teil.

Mitgliederversammlung 2011

Am Nachmittag des 30. Mai 2011 fand die Vertreter- bzw. Mitgliederversammlung des vhw m-v im Technologie- und Forschungszentrum Wismar (TFZ) statt. Hier legte der Landesvorstand unter Leitung des Landesvorsitzenden Prof. Dr. Manfred Krüger Rechenschaft über die im Jahr 2010 geleistete Arbeit ab. Die Schatzmeisterin Gabriele Zander berichtete über die eingenommenen und ausgegebenen Gelder und schließlich gab der Landesvorsitzende einen Ausblick zu den geplanten Aktivitäten.

Nach dem Bericht der Rechnungsprüferinnen und einer Diskussion entlastete die Vertreterversammlung den Landesvorstand einstimmig. Der Landesvorstand bedankte sich bei allen Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen.

Beim anschließenden Imbiss nutzten die Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zu vielfältigen Gesprächen.

Protestkundgebungen in Rostock und Schwerin

Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst (TdL) zu einem Angebot in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen zog auch in Mecklenburg- Vorpommern den deutlich wahrnehmbaren Protest der Kolleginnen und Kollegen nach sich. Am 3. und 8. März 2011 erhöhten sie in Rostock und Schwerin sichtbar den Druck auf die TdL. Besonders beeindruckend waren der Protestmarsch zur Staatskanzlei in Schwerin und die anschließende Kundgebung. Der vhw m-v war dabei.

Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur W-Besoldung

Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) fällte am 14.02.2011 ein Grundsatzurteil zur Professorenbesoldung. Regelungen zur W-Besoldung sind danach nicht verfassungskonform.

2010

Mitglieder des Landesverbandes feiern ein erfolgreiches Jahr 2010

Auf ein erfolgreiches Jahr 2010 können die Mitglieder des Landesverbandes nun zurückblicken. Traditionsgemäß lädt der Landesvorstand seine Mitglieder im Dezember zu einem besonderen Höhepunkt ein.

Am 1. Dezember trafen sich die Kolleginnen und Kollegen, die es auch mal scharf mögen, zum beliebten Weihnachtsessen. Diesmal ging es in das Wismarer Restaurant „Goa“. Bei indischen Speisen und kühlen Getränken führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeregte Gespräche und festigten bzw. knüpften Kontakte, die sich aus dem dienstlichen Alltag nicht unbedingt ergeben würden.

Vertreterversammlung in der Universitätsbibliothek der Universität Greifswald

Die Vertreterversammlung des Landesverbandes fand am 19. Mai 2010 wieder an einem anderen Ort statt. Diesmal war der vhw m-v in der modernen Universitätsbibliothek der Erst Moritz Arndt Universität Greifswald in der Felix- Hausdorff-Straße 10 zu Gast. Herr Dr. Peter Wolff, Direktor der Universitätsbibliothek, und seine Mitarbeiterinnen sorgten für hervorragende Umgebungsbedingungen für diese Veranstaltung.

Landesvorstand im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Der vhw m-v pflegt seit Jahren den Kontakt zum Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Sehr wichtig für die Gestaltung der Hochschul- und Wissenschaftslandschaft des Landes sind die persönlichen Gespräche zwischen den Repräsentanten des Ministeriums und den Mitgliedern des Landesvorstands. Am 5. Mai 2010 empfing der zuständige Abteilungsleiter für Wissenschaft und Forschung, Hochschulen des MBWK, Dr. Behrends, den Landesvorstand zu einer weiteren Gesprächsrunde in seinem Büro.

Geschäftsführender Bundesvorstand des vhw tagte in Wismar

In regelmäßigen Abständen kommt der geschäftsführende Bundesvorstand zu seinen Beratungen zusammen. Am 10. Juli 2010 kamen dessen Mitglieder unter Leitung der Bundesvorsitzenden, Frau Prof. Dr. Elke Platz-Waury, nach Wismar.

Sitzungsteilnehmer

vhw m-v wird 18

Am 9. März 1992 wurde der vhw m-v in Wismar gegründet. Einen herausragenden Anteil an der Gründung des Landesverbandes hat Peter Kostfeld. Er hat es zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Hochschulbereich des Landes geschafft, einen funktionierenden Landesverband aufzubauen. Der Landesverband wächst seit vielen Jahren stetig und bietet seinen Mitgliedern einen umfangreichen Service.

2009

Weihnachtsfeier des vhw m-v mit neuen Mitgliedern

Der vhw m-v hat seine Mitglieder am 1. Dezember 2009 zu seiner traditionellen Weihnachtsfeier in das Wismarer Restaurant „Kroatien“ eingeladen. Auch diesmal konnte der Landesvorstand wieder so einige neue Mitglieder begrüßen.

vhw m-v unterstützt Forderungen der Feuerwehrleute, Polizisten und Strafvollzugsbeamten

Am 18.11. 2009 protestierten Feuerwehrleute, Polizisten und Vollzugsbeamte vor dem Schweriner Landtag gegen die Erhöhung der Altersgrenze um zwei Jahre. Der vhw m-v zeigte sich solidarisch mit den Betroffenen und stärkte die Reihen der Demonstranten.

Landesvorstand des vhw m-v zu Gast beim Minister

Der Verband Hochschule und Wissenschaft sucht und pflegt regelmäßig Kontakte zum Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg- Vorpommern. Am 14. Juli 2009 nutzte der Landesvorstand des vhw m-v die Möglichkeit, sich über aktuelle hochschulpolitische Themen mit den Repräsentanten des MBWK M-V auszutauschen. Von Seiten des Bildungsministeriums nahmen der Minister Henry Tesch, der Staatssekretär Udo Michallik und der neue Leiter der Abkeilung 3 (Wissenschaft und Forschung, Hochschulen) Dr. Thomas Behrens teil. Der vhw m-v wurde durch den Landesvorsitzenden Prof. Dr. Manfred Krüger, seinen Stellvertreter Prof. Olaf Bassus und die Schatzmeisterin des vhw m-v Gabriele Zander vertreten.

Vertreterversammlung 2009

Am Mittwoch, 10. Juni 2009, fand die Vertreterversammlung des vhw m-v im Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) in Dummerstorf statt.

Der vhw m-v folgte damit zum wiederholten Male der freundlichen Einladung des FBN-Verwaltungsleiters und Gründungsvorsitzenden des vhw m-v, Regierungsdirektor Peter Kosfeld. Er begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich im FBN.

Vor Beginn der eigentlichen Vertreterversammlung übergab Peter Kosfeld das Wort an seinen Kollegen Herrn Regierungsdirektor Dieter Wirges. Dieser stellte in einem sehr interessanten und anschaulichen Kurzvortrag das Forschungsinstitut flankiert von einer PowerPoint-Präsentation und einem Video vor. Insbesondere diejenigen, die das Institut schon durch die Vertreterversammlung 2005 kennen gelernt haben, wurden durch die jüngsten Veränderungen und Erweiterungen des Instituts positiv überrascht.

Die eigentliche Vertreterversammlung bzw. Mitgliederversammlung wurde satzungsgemäß entsprechend der mit den Einladungen vorgeschlagenen Tagesordnung durchgeführt. Zunächst danke der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger dem Gastgeber und dem Referenten, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, stellte die Beschlussfähigkeit fest und eröffnete die Vertreterversammlung.

Es folgten der Rechenschaftsbericht des Landesvorsitzenden, der Kassenbericht 2008 sowie der Haushaltsvoranschlag 2009 der Schatzmeisterin Gabriele Zander und der Bericht der Rechnungsprüferinnen, den Kollegin Heidi Meylahn vortrug. Nach einer kurzen Aussprache zu den Berichten und zum Haushaltsvoranschlag wurde der Landesvorstand durch die Vertreterversammlung entlastet. Vor dem offiziellen Versammlungsende überreichte der Landesvorsitzende dem Gastgeber ein keines Fotobuch mit besonderem Bezug zum Verband Hochschule und Wissenschaft als Dank für sein besonderes Engagement für den vhw.

Einen krönenden Abschluss fand die Veranstaltung durch das von unserem Gastgeber organisierte Spanferkelessen. Danach wurden in einem Informationsrundgang unter Leitung von Peter Kosfeld die verschiedenen Institutsteile vorgestellt.

Der vhw m-v bietet eben etwas mehr als nur trockene Sitzungen!

Übertragung des Tarifabschlusses auf die Beamten von Land und Kommunen

Am 12. März 2009 haben dbb mecklenburg-vorpommern, GdP, ver.di und Finanzministerin Heike Polzin bis in die Abendstunden über die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten in M-V verhandelt. Es ist erstmalig gelungen, die Übertragung auf die beamten zeitgleich wirksam werden zu lassen. Somit erhalten die Beamten des Landes und der Kommunen neben der Einmalzahlung von 40 Euro eine Besoldungserhöhung um monatlich 20 Euro, eine lineare Anhebung der Besoldung um drei Prozent zum 1. März 2009 sowie um 1,2 Prozent zum 1. März 2010.

Aktionen der Gewerkschaften brachten Tarifkompromiss

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und die Gewerkschaften des öffentlichen Diensteshaben haben den Tarifkonflikt nach massiven Protesten der Beschäftigten beigelegt. Am 1. März 2009 einigten sich die Verhandlungsparteien in Potsdam auf einen Tarifkompromiss. Die zunächst gezeigte Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite konnte mittels Mahnwachen und eindrucksvollen Warnstreikaktionen im Monat Februar gelöst werden. Ein Abhängen des Ländertarifs gegenüber Bund und Kommunen wurde somit verhindert.

vhw m-v hält Mahnwache für gerechte Bezahlung

Um den Druck auf die TdL zu erhöhen, beteiligt sich der vhw m-v am 24.02.2009 auch an der durch den dbb m-v organisierten Mahnwache vor der Staatskanzlei in Schwerin.

vhw m-v beim Warnstreik dabei

Acht Prozent sind gerecht! Rund 5000 Landesbeschäftigte haben nach ergebnislosem Abbruch der Tarifverhandlungen zeitgleich in Rostock und Schwerin für eine angemessene Anhebung ihrer Einkommen demonstriert. Auch der vhw m-v hat sich an dieser Aktion aktiv beteiligt. Wir protestieren damit gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL).

2008

Weihnachtsfeier des vhw m-v

Zur traditionellen Weihnachtsfeier des vhw m-v trafen wir uns am 10. Dezember 2008 im Wismarer ‚Restaurant & Hotel Wismar’.

In ungezwungener Atmosphäre und bei einem gutem Essen fanden die teilnehmenden Mitglieder wieder Zeit zu interessanten Gesprächen. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass wir wieder ein paar neue Mitglieder bei dieser schönen Veranstaltung begrüßen konnten.

Entwurf eines Landesgraduiertenförderungsgesetzes

Im Oktober 2008 verabschiedeten die Fraktionen des SPD und CDU des Landes den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Land Mecklenburg- Vorpommern (Landesgraduiertenförderungsgesetz (LGFG M-V). Der Landesvorstand des vhw m-v wird hierzu eine Stellungnahme verfassen.

Vertreterversammlung 2008

Am Mittwoch, 11. Juni 2008, fand ab 17.00 Uhr die Vertreter- bzw. Mitgliederversammlung des vhw m-v im Leibniz-Institut für Katalyse e. V. an der Universität Rostock satt.

Vor der eigentlichen Sitzung stellte uns Prof. Dr. Uwe Rosenthal seine wissenschaftliche Wirkungsstätte mit einem Vortrag und einer Laborbesichtigung vor.

Nach den üblichen Berichten und entsprechenden Diskussionen entlastete die Vertreterversammlung den Landesvorstand. Auf Antrag des Landesvorstandes und nach eingehender Begründung und Diskussion wurde die Satzung durch die Vertreterversammlung geändert.

Eine weiteren Höhepunkt bildete die Wahl des neuen Landesvorstandes. Zum neuen Landesvorstand gehören Prof. Dr. Manfred Krüger (Landesvorsitzender), Prof. Dr. Olaf Bassus (1. Stellvertreter) und Dörte Joost (2. Stellvertreter) sowie Gabriele Zander (Schatzmeisterin).

Landesvorstand zu Gast im Kultusministerium 2008

Der Landesvorstand des vhw m-v war am 19. Mai 2008 im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger, wurde wie im Vorjahr von Frau Ute Kindler und Herrn Prof. Dr. Olaf Bassus begleitet. Gastgeber war diesmal der Staatssekretär Udo Michallik. Herr Hermann Fischer, Leiter der Abteilung 3, und Frau Ute Glißmann nahmen als Vertreter des MBWK M-V, ebenfalls aktiv an dem etwa einstündigen und intensiv geführten Gespräch teil.

2007

Weihnachtsfeier 2007

Die traditionelle Weihnachtsfeier des vhw m-v fand am 5. Dezember 2007 im Wismarer Restaurant SYRTAKI satt. Bei einem schönen Essen und einigen edlen Tropfen nutzten die teilnehmenden Mitglieder die Gelegenheit für interessante und kurzweilige Gespräche. Die lockere Atmosphäre und die gute Bewirtung rundeten diesen schönen Abend ab.

Vertreterversammlung 2007

Am Mittwoch, 6. Juni 2007, fand in Rostock-Warnemünde die vhw-Vertreter- bzw. Mitgliederversammlung 2007 statt. Trotz des gleichzeitig in Heiligendamm stattfindenden G8-Gipfels verliefen sowohl die An- als auch Abreise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer überraschend problemlos. Der vhw m-v war zu Gast im Hause des Instituts für Ostseeforschung.

Unser Gastgeber und Mitglied, Herr Prof. Dr. Jan Harff, und seine netten Kolleginnen führten uns unmittelbar vor dem Sitzungsbeginn durch das Forschungsinstitut und erläuterten uns dabei die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten.

Die Vertreterversammlung fasste zwei wichtige Beschlüsse. Sie entlastete einerseits den Landesvorstand und wählte andererseits Prof. Dr. Olaf Bassus zum Delegierten für die im September stattfindende Vertreterversammlung des vhw-Bundesverbandes in Bonn-Königswinter.

Im Anschluss an die Versammlung genossen alle die herrliche und sonnendurchflutete Seepromenade von Warnemünde.

Auf der Mole informierte uns Prof. Harff unmittelbar über die geologischen Besonderheiten und Naturschutzmaßnahmen vor Ort und die der benachbarten Ostseeabschnitte in Schleswig-Holstein und Polen in sehr anschaulicher Form. Auch so können Versammlungen gestaltet werden.

Besuch beim Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur 2007

Der vhw-Landesvorstand besuchte am 2. April 2007 den Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Henry Tesch in Schwerin. Am ca. einstündigen Gespräch nahm auch der Leiter der Abteilung 3, Herr Herrman Fischer teil.

Der Landesvorstand stellte sich zunächst selbst vor und erläuterte anschließend das Wesen und die Ziele des vhw m-v. Beide Seiten tauschten ihre Ansichten zu aktuellen Problemstellungen aus. Insbesondere die W-Besoldung, die Leistungszulagen, die Föderalismusreform, der Hochschulpakt 2020, die Lehrbelastung und die Autonomie der Hochschulen des Landes gehörten zu den wichtigsten Themen.

15 Jahre vhw m-v – das Jubiläum des Jahres 2007

Am Freitag, dem 9. März 2007, feierte der vhw m-v sein 15-jähriges Jubiläum in Wismar.

Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden des vhw m-v begrüßte Herr Prof. Dr. Erhard Alde (Prorektor der Hochschule Wismar) die Anwesenden in Vertretung des Rektors und stellte diesen die die neuesten Entwicklungen der Hochschule vor. Hierbei ging er besonders auf das Projekt „Hochschule 2020“, die neuen Fakultäten und auf die in Kooperation mit der Hochschule entstandenen Forschungs- und Entwicklungsobjekte am Holzhafen in Wismar ein.

Grußworte sowie Gastvorträge hielten Hermann Fischer (Leiter der Abteilung 3 des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur), Dietmar Knecht (Landesvorsitzende dbb m-v), Prof. Dr. Elke Platz-Waury (vhw-Bundesvorsitzende) und der Landesvorsitzende des vhw m-v.