vhw Mitteilungen

Bei den vhw Mitteilungen handelt es sich um die Verbandszeitschrift des  vhw. Das Inhaltsverzeichnis und den einleitenden Artikel „Auf ein Wort“  finden Sie in den folgenden Links.

vhw Mitteilungen (aktueller Inhalt)
Auf ein Wort

Sonstige Ereignisse und Aktivitäten

Zurückliegende Aktivitäten, Ereignisse oder Inhaltsverzeichnisse der vhw Mitteilungen finden Sie im

Archiv

Wir nehmen Abschied von Peter Kosfeld

Nach kurzer schwerer Krankheit ist Peter Kosfeld am 28.11.2020 im Alter von 76 Jahren gestorben. Peter Kosfeld gründete am 09.03.1992 zusammen mit zehn weiteren Kolleginnen und Kollegen aus dem Hochschul- und Wissenschaftsbereich den Verband Hochschule und Wissenschaft in Wismar.

Wir trauern um Peter Kosfeld und werden ihn immer in guter Erinnerung behalten.

Es war kein leichter Weg, den Peter Kosfeld damals in der sogenannten Nachwendephase beschritt. Mit großer Zuversicht und Ausdauer gelang es ihm, die Sicht in die gewerkschaftliche Tätigkeit neu zu vermitteln. Für die im Land Mecklenburg-Vorpommern in Lehre und Forschung oder in der Verwaltung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen Tätigen änderte sich in kurzer Zeit sehr viel. So ist es nachvollziehbar, dass neben der Freude über die errungene Freiheit auch Ängste – insbesondere zur beruflichen Zukunft – existierten.

Unter Leitung von Peter Kosfeld wirkte der Verband aktiv am Umgestaltungsprozess in der Hochschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern mit. Das Engagement des vhw m-v hat sich rückblickend gelohnt und ist unbestritten als erfolgreich einzuschätzen, wenn auch nicht immer alle Einzelziele erreicht werden konnten.

Peter Kosfeld hielt dem vhw-Landesverband zu seinem letzten Atemzug die Treue. Er engagierte sich u. a. auch in der Landesseniorenvertretung des dbb m-v.

Peter Kosfeld
Peter Kosfeld

Landesvorstandsversammlung in Hybridform

Die Corona-Pandemie ist leider allgegenwärtig. Nach dem Sommer steigen die Infektionszahlen abermals an, doch das Verbandsleben geht weiter!

Am 6. Oktober 2020 fand wieder eine Vorstandssitzung des vhw-MV statt. Der Landesvorsitzende Manfred Krüger und die Schatzmeisterin Kerstin Dankwardt trafen sich im Büro des vhw-MV in Wismar; Andreas Kuß und Martin Krohn schalteten sich in einer Online-Konferenz hinzu. So kam es zur ersten hybriden Vorstandssitzung unseres Hochschulverbandes. Den technischen Anstoß lieferte dazu Martin Krohn, indem er dem Vorstand mit BigBlueButton einen virtuellen Kommunikationsraum bereitstellte.

Da technisch alles perfekt funktionierte, konnte die Sitzung planmäßig um 16.00 Uhr beginnen. Nach der Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit sowie Klärung der Regularien berichtete der Landesvorsitzende über die jüngsten Ereignisse und Aktivitäten. Die Schatzmeisterin berichtete über die finanzielle Situation des vhw-MV. Weil durch die Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie Reisen und Treffen auf ein Minimum reduziert werden mussten, hat sich die Kasse weiter gefüllt.

Anschießend erläuterte der Landesvorsitzende die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Da es unvermeidlich ist, dass Mitglieder aus dem Verband aus unterschiedlichsten Gründen ausscheiden, zählt die Werbung neuer Mitglieder zu den ständigen Aufgaben der Vorstandsmitglieder. Auch die Mitglieder selbst können und sollten den Verband und seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit durch werbende Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen stärken. Je stärker der Verband ist, desto mehr kann er die berechtigten Interessen seiner Mitglieder erfolgreich vertreten.

Die Öffentlichkeitsarbeit ist also sehr wichtig für die Wahrnehmung des Verbandes von außen. Der vhw-MV aktualisiert seine Webpage ständig und berichtet in unregelmäßigen Abständen in den vhw-Mitteilungen und im dbb magazin über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen im Hochschul- und Wissenschaftsbereich. Die Anforderungen an den Datenschutz nimmt der vhw-MV sehr ernst. Er wird neben den schon existierenden Dokumenten zum Datenschutz einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit seinem Provider abschießen; das beschloss der Landesvorstand einstimmig.

Seit Gründung des vhw-MV hat der Vorstand des vhw-MV jedes Jahr seine Mitglieder zu einer Weihnachtsfeier eingeladen, deren Kosten er weitgehend übernommen hat. Das Jahr 2020 ist jedoch kein Jahr wie jedes andere. Die Pandemie erfasst alle Lebensbereiche und bedroht die Gesundheit der Menschen.  Seit März zwingt uns diese Pandemie neue Wege zu gehen und sich angemessen zu verhalten. Deshalb diskutiert der Landesvorsitzende mit den Vorstandsmitgliedern über die Durchführung einer Weihnachtsfeier. Der Vorstand war sich schnell einig: In diesem Jahr wird es leider keine Weihnachtsfeier geben. Sollten es die Umstände und die Entwicklung der Lage zulassen, wäre ein Sommerfest 2021 ggf. gekoppelt mit der nächsten Vertreterversammlung eine Option.

Prof. Dr. Manfred Krüger

vhw-MV beteiligt sich an dbb-Stellungnahme zum neuen Besoldungsneuregelungsgesetz MV

Die Dienstrechtskommission des dbb m-v hat  Ihre Stellungnahme zum Entwurf des neuen Besoldungsneuregelungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern unter Beteiligung der Fachgewerkschaften am 27.7.2020 abgeschlossen. Der vhw-MV hat daran aktiv mitgewirkt.

Die o. g. Stellungnahme finden Sie hier.

Online-Vertreterversammlung des vhw-MV

Als der Landesvorstand des vhw-MV am Jahresanfang seine Vertreterversammlung 2020 plante, war nicht abzusehen, dass alles anders kommen sollte. Es war vorgesehen, die Versammlung am 13.05.2020 an der Hochschule Stralsund durchzuführen. Mitte März stellte die Corona-Pandemie dann unseren Hochschulverband vor ungeahnte Herausforderungen.

Wie sollte die in der Satzung geforderte Vertreterversammlung nun stattfinden? Auch Landesvorstandssitzungen waren plötzlich aufgrund der notwendigen Schutzvorkehrungen nicht mehr in der gewohnten Form möglich.

Der Landesvorsitzende initiierte zunächst eine Landesvorstandssitzung über elektronische Medien. Per E-Mail und Telefon konnte der Landesvorstand beraten und über die Organisation der diesjährigen Vertreterversammlung entscheiden. Er beschloss, die Vertreterversammlung als Online-Vertreterversammlung durchzuführen. Dazu holte der Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger rechtliche Tipps über den dbb-Landesvorsitzenden Dietmar Knecht ein.

Sowohl Einladung als auch die vorläufige Tagesordnung und die notwendigen Hinweise zur Durchführung der Versammlung wurden am 09.04.2020 per E-Mail an die Mitglieder per E-Mail versandt. Eine Erinnerung erfolgte am 04.05.2020 ebenfalls per E-Mail. Gegen die vorgeschlagenen und vom Landesvorstand beschlossene Verfahrensweise gab es keine Einsprüche, sodass die Online-Vertreterversammlung am 13.05.2020 in der Zeit von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr per E-Mail und Abstimmungsportal stattfinden konnte. Zu allen Tagesordnungspunkten gab der Landesvorsitzende entsprechende Informationen. Der Bericht der Landesleitung, der Bericht der Schatzmeisterin, der Haushaltsvoranschlag 2020 und der Bericht der Kassenprüferinnen lagen bereits vor und wurden den Mitgliedern vor Beginn der Sitzung als PDF-Dokumente per E-Mail gesandt. Da keine weiteren Anträge an die Vertreterversammlung gestellt wurden, mussten die Teilnehmenden nur über die Entlastung des Vorstands entscheiden.

Die Vertreterversammlung entlastete den Landesvorstand einstimmig. Es gab spontane Kommentare im Abstimmungsportal, die die Arbeit des Landesvorstands individuell lobten. Insgesamt kann unser Verband trotz der durch die Pandemie notwendigen Randbedingungen auf eine recht erfolgreiche Sitzung zurückblicken. Der Landesvorstand bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben.

Online-Abstimmung

Corona-Krise zwingt Landesvorstand neue Wege zu gehen

Seit Anfang März 2020 gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die exponentielle Zunahme der Infektionen erfordert schnelle und umsichtige Handlungen.

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat Maßnahmen gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2 (CORONA/COVID-19) im Lande ergriffen und ein 100-Millionen-EURO-Sofortprogramm zur Unterstützung der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns bei der Bewältigung der Corona-Krise bereitgestellt.

Die Präsenzlehre ist ausgesetzt, der normale Studienbetrieb ruht und alternative Formen der Wissensvermittlung und -aneignung werden zu großen Teilen genutzt.

Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern Bettina Martin wandte sich u. a. mit jeweils adressierten Schreiben vom 25.03.2020 sowohl an die Studierenden als auch an den Hochschulen Tätigen. Sie nimmt die Situation sehr ernst, arbeitet mit den jeweiligen Krisenstäben zusammen und lobt die zunehmende Umsetzung digitaler Alternativen an den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

Versammlungen sind wegen der Ansteckungsgefahr untersagt, deshalb hat sich der Landesvorstand des vhw-MV zur Kommunikation über elektronische Kanäle entschlossen und seine erste Online-Landesvorstandssitzung in der Zeit vom 24. bis 27. März 2020 abgehalten. Darin stellte er sich u. a. die Frage, ob und wie die in der Satzung vorgeschriebene Vertreter- bzw. Mitgliederversammlung organisiert und durchgeführt werden kann.

Der Landesvorstand des vhw-MV hat nun beschlossen, die diesjährige Vertreterversammlung online durchzuführen. Die Mitglieder werden per E-Mail rechtzeitig über organisatorische und technische Details informiert und können in einem transparenten Verfahren ihre jeweiligen Voten online abgeben. Um rechtliche Bedenken auszuräumen, hat sich der vhw-Landesvorsitzende Prof. Dr. Manfred Krüger über den dbb-Landesvorsitzenden Dietmar Knecht anwaltliche Hilfe geholt. Fazit: Der Online-Vertreterversammlung steht rechtlich nichts im Wege.

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